21. Mai – Albrecht ‘T’ürers Geburtstag

Der Tom, ein alter Freund von mir, hat heute Geburtstag und da hab ich grad mal nachgeschaut welche Berühmtheiten heute auch noch selbigen hätten.
Siehe da – Kollege Albrecht Dürer wurde auch am 21. Mai geboren.

Dürers Vater kam übrigens aus Ungarn, aus der Gegend um Gyula aus der auch ein Teil meiner Familie stammt. Dürers Vater wurde ‘Ajtósi’ genannt, übersetzt ‘der aus Ajtó stammende’. Und ‘Ajtó’ bedeutet auf ungarisch ‘Tür’, also der Türer. ;-)

Duerer

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Das, was bleiben wird!

Meiner Meinung nach eines der beeindruckendsten Bilderbücher der Welt ist jetzt in einer deutschen Neuauflage erschienen – ‘Für Tommy zu seinem dritten Geburtstag in Theresienstadt’ – Verlag Friedrich Pustet.
Im Anhang ergänzt wird es durch Fotos und einem ausführlichen Nachwort von Prof. Walter Koschmal / Universität Regensburg.

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Bedrich Fritta (1906 – 1944) arbeitete als Grafiker und Karikaturist beim legendären ‘Prager Tagblatt’. 1941 wurden zuerst er, und dann auch seine Frau Johanna sowie der kleine Sohn Thomas in Theresienstadt interniert.

Bevor man Fritta 1944 nach Auschwitz deportierte, gelang es ihm einige seiner Zeichnungen zu verstecken, darunter auch das Geburtstagsbuch, das er für seinen Sohn gemalt hatte. Fritta und seine Frau starben, der Sohn Tommy überlebte. 1945 wurden Frittas Werke von einem Freund, der das Versteck kannte, in Theresienstadt geborgen. Zuletzt waren sie 2013 in Berlin ausgestellt.

Bedrich Fritta zeigt seinem Sohn wie die Welt wirklich ist bzw. sein kann und nicht das was fanatische Psychopathen daraus gemacht haben bzw. immer noch machen wollen.

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»Das ist kein Märchen – das ist die Wahrheit!« schreibt Fritta unter dieses Bild.
Das ist es, was bleiben wird. :-)

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Damals war’s

Eine kleine Zeitreise in die Mitte der 50er Jahre. Vermutlich in Hannover aufgenommen. Deutlich zu erkennen die Heftchen Yabu, Hot Jerry, Micky Maus, Der kleine Sheriff, Pecos Bill und Tarzan.
Ausserdem Laufmaschen-Reparatur-Annahme für Muttern. Es lohnte sich die Sachen richten zu lassen.

50er-jahre-heftchen

Die Heftchen waren damals vergleichsweise teuer. Für so einen Quatsch rückte Muttern keine Penunzen raus und so mancher abenteuerhungrige Hosenträger wurde zum Kleinkriminellen – er klaute sich die Hefte. :-)

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Comic-Festival München 2015

Diesmal findet es vom 4. bis 7. Juni zentral in der Alten Kongresshalle (Nähe Oktoberfestwiese) statt. Gastland sind die Kollegen + Innen aus dem United Kingdom, die u.a. zwecks gutem Essen + trinken gerne nach München kommen. :-)
Aktuelle Infos dazu wie immer unter http://www.comicfestival-muenchen.de

Darüber hinaus sind über die ganze Stadt weitere Veranstaltungsorte und Ausstellungen gestreut. Wer München wirklich mal kennen lernen will, besucht sie natürlich alle ;-) , weil dabei kommt man ganz schön rum.

Zwecks Überblick hier die Infos aus dem Programmheft – zum vergrösserten Lesen einfach anklicken.

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No, I won’t be afraid

Kein Lied hat mich mehr beeinflusst.
Vor vielen Jahren habe ich eine Geschichte dazu geschrieben + gezeichnet.
Ben E. King ist am Donnerstag den 30. April im Alter von 76 Jahren verstorben.
Rest In Peace.

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Blogpause!

Diesmal etwas länger alldieweil diverser Stretch! :-)

Wie’s halt so geht im Lehm! ;-)

1966

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23. April – Internationaler Tag des Buches

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Kleine Zeichnung für die Nichte einer Freundin.
Sie kann Liebesromane nicht ausstehen und studiert in Fachrichtung Gerichtsmedizin. :-)

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Ottos Geheimnis

Verfilmungen die wir auf Deutsch nie zu sehen bekommen gibt es reichlich. Bei den meisten ist es sowieso nicht schade drum, aber es gibt auch Ausnahmen.
‘Esio Trot’ mit Judi Bench und Dustin Hoffman wäre so ein Beispiel.

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Die Story basiert auf Roald Dahls Kinderbuch ‘Ottos Geheimnis’ (im Original ‘Esio Trot’), wurde vom BBC aufwändig verfilmt und am Neujahrstag 2015 in Grossbritannien gesendet. Die Einschaltquoten waren enorm.

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Erzählt wird die Geschichte des schüchternen Otto Hüpfenstich (im Original Mr. Hoppy), der das Herz seiner unter ihm wohnenden Nachbarin Frau Silber (i.O. Mrs. Silver) gewinnen will. Was ihm mit einer gross angelegten Schildkröten-Trickserei auch gelingt. Eine witzige Story, meiner Meinung nach eigentlich mehr für Erwachsene als für Kinder. :-)

Die Buchversion gibt es seit 2010 wieder in einer günstigen Ausgabe bei rororo-Rotfuchs.
Ein Teil der Autoren-Tantieme aus dem Verkauf des Buches geht übrigens direkt an Roald Dahls Wohltätigkeitsstiftung http://www.roalddahlfoundation.org die u.a. Kinder-Krankenhäuser sowie Familien mit Spenden unterstützt.

Nachtrag: Sicherheitshalber – damit hier kein Lötzinn steht – habe ich noch im Netz recherchiert ob es den Film nicht doch auf Deutsch gibt. Na ja und da ist er auch schon – Mr. Hoppys Geheimnis. Dem Trailer nach zu urteilen, weicht die Geschichte allerdings von der Buchversion ab. Worauf ich gespannt bin ob das auch passt. ;-)

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Erkältet!

Ein Disney-Film der eher unbekannten Art. :-)

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Der Gummi-Pinsel

… ist ein wenig bekannter Spezial-Pinsel.
Er hat statt Haaren in der Spitze einen flexiblen Gummi-Einsatz.
Ich verwende ihn, um damit Latex-Lösungen, wie z.B. flüssigen Maskierfilm auf’s Papier aufzutragen.

Gummipinsel

Nach dem auftragen kann man die Reste des Maskierfilms vom Gummipinsel einfach abwischen.
Man ruiniert sich dann keinen, möglicherweise teuren Haarpinsel.
;-)

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Der April

… eignet sich besonders gut für die so genannte Nass-in-Nass-Technik.
Selbige ist natürlich auch schon Ende März anwendbar. :-)

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Alte Kunst

Wien hat jede Menge Ecken wo du erstmal stehen bleibst und (zumindest kurz) über die Vergänglichkeit im allgemeinen und deine eigene im besonderen nachdenkst. Zum Beispiel an dieser Stelle …

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Na und dann gehst zum Trost erstmal auf ein Achterl Spritzer in’s Beissl und dort singen’s dann über den Tod: Jöööh … es wird a Wein sein, und mia wer’n nimmer sein … ;-)

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“Ich geh mir Schmin(c)ke kaufen!”

Dieser Spruch war steinerzeit ein alter Gag unter uns Grafik-Studenten. Kapieren die jungen Kollegen heute nicht mehr, weil die nur noch photoshoppen. Wir kannten damals dafür noch Frühschoppen. :-)

Schmincke ist ein alter deutscher Künstlerfarben-Hersteller, und macht mich seit Jahrzehnten wahnsinnig.
Schmincke ist nämlich nicht in der Lage, auf seine Etiketten auch nur annähernd den Farbton aufzudrucken, der sich in der Tube befindet.

Beispiel ‘Neapelgelb rötlich’. Hinter dem antiken Namen verbirgt sich ein Farbton für Haut. Würde man aber ohne gedruckte Farbskala nie im Leben drauf kommen. Auf das Schmincke-Etikett wird nämlich seit Jahrhunderten eine Art Kackbraun als Muster gedruckt.

neapelgelb-roetlich

Erstens, und zweitens lässt sich Schmincke seine Farben in Gold aufwiegen. Diese 15 ml Tube hier kostet aktuell 8.95 Euro.

Deshalb sind wir früher auch eher selten Schmincke kaufen gegangen und haben uns die Töne lieber aus billigen Farben selbst gemischt. Die Ersparnisse beim Farbkauf flossen dann in den Wirtschaftskreislauf beim Frühschoppen.

Man muss im Lehm eben Pirouetten setzen – oder wie das grammertikalisch richtig heisst.
Aber das wäre jetzt wieder ein ganz anderes Thema. ;-)

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Fettfinger

Normal sollte man ja nur mit seinen Spezial-Handschuhen arbeiten, stimmt’s?!
Weil wenn man beim vorzeichnen Fettspuren auf’s Papier bringt, halten anschliessend Tusche + Farbe nicht mehr richtig.
Z. B. das Huhn links unten protestiert zu recht.

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Na ja, nächstes Jahr ist auch wieder Ostern.
Bis dahin müsste ich die Handschuhe wieder gefunden haben. ;-)

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Frühling

Für die Titelbilder des Magazins ‘The New Yorker’ arbeiten die besten Illustratoren der Welt. Ein Cover für den ‘New Yorker’ machen zu dürfen ist quasi wie ein Ritterschlag in unserer Zunft. Einer der’s geschafft hat ist Peter de Sève. Hier eine seiner Interpretationen vom Frühling …

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Seine Spätsommer-Interpretation finde ich auch perfekt gelungen. Gute Illustrationen erzählen immer eine kleine Geschichte ohne Worte. ;-)

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Sonnenfinsternis – bei Willi Wurm und seinen Freunden

1999 gab es bei uns bekanntlich eine totale Sonnenfinsternis zu sehen, und der 11. August ’99 ist einer jener Tage, die man für immer im Gedächtnis behalten wird.

Auf dem Gelände des Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrums in Oberpfaffenhofen bei München fand eine grosse Sofi-Party statt, und genau dorthin hatte mir ein alter Freund eine Einladung besorgt. Die Sonnenschutz-Brille gab’s quasi auf Staatskosten. ;-)

Für die August ’99 Ausgabe von MEDIZINI hatte ich natürlich eine Willi-Wurm-Geschichte zum Thema getextet. Lustige Wissensvermittlung für Kinder lautete damals noch der Auftrag.
Zum vergrösserten lesen einfach Bild anklicken!

Willi-Wurm-August-1999_

Sehr lange her und vieles hat sich seit dem verändert. Nicht unbedingt zum Besseren. Aber das wäre jetzt wieder ein völlig anderes Thema, deshalb lieber viel Spaß bei der (teilweise) finsteren Sonne.

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Kinder- und Jugendmedien

Auf der Suche nach Infos zu einem Projekt bin ich auf die Kinder- und Jugendmedien Page der Uni Bremen geraten.

Kinder-und-Jugendmedien

Alle Achtung was die Mitarbeiter da leisten. Trotz Wissenschaftlichkeit allgemein verständliche Texte zu publizieren ist kein leichtes Unterfangen.
Jeder der bei einem wissenschaftlichen Fachvortrag schon mal (kurz) eingeschlafen ist, weiß was ich meine. ;-)

Was mir ausserdem gut gefällt – die fröhliche Gestaltung der Page.
Das Leben ist bunt und so sollte doch eigentlich auch die Wissenschaft daher kommen.

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Noch 3 Wochen …

… dann bekommt Kollege Osterhase wieder seine jahresüblichen Probleme. :-)

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Illustration © Gabriel Nemeth · http://www.nemethstudio.de

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Lockerungsübung (zeichnerische)

Keine Skizze sollte dabei länger als 10 Minuten dauern. Farben sind auf zwei begrenzt. Papier und Motiv völlig egal. Im besten Fall erzählt die Zeichnung eine kleine Geschichte.

Und los geht’s …

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Zur Zeit in China!

Na ja, also leider nicht ich selbst, aber meine Geschichten.
Ein Verlag in Peking hat die von mir gestalteten Glöbeli-Bücher in Lizenz übernommen.
Im Land des Lächelns heisst der Kleine jetzt Xiaoxiao-Gelubi.
Behauptet zumindest der Verlag, weil lesen kann ich’s ja nicht. :-)

xiaoxiao-gelubi

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Immer rundherum

Neulich fragte mich jemand wie man es schafft dass die Figuren in einer Geschichte immer gleich aussehen, auch aus verschiedenen Blickwinkeln gezeichnet?!

Dazu gibt es eine “Eselsbrücke” die ursprünglich aus der Trickfilmzeichnerei kommt – die so genannten ‘Turnarounds’ z.B. von Köpfen oder ‘Model-Sheets’ für eine ganze Figur. Hier mal zwei kleine Jungs aus einer Geschichte von mir …

turnarounds-koepfe

Im Prinzip also Konstruktionsvorgaben, damit auch andere Zeichner die Figur genau so zeichnen könnten wie sie aussehen soll.

Bei Kinderköpfen ist meistens ein Kreis bzw. eine Kugel die Grundform mit der man arbeitet. Diese Model-Blätter schaut man sich dann immer wieder als Referenz zu seinen Vorzeichnungen an und kann danach entsprechend korrigieren, bis die Figur immer gleich aussieht. Also meistens jedenfalls.
;-)

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Horror-Kasperl

Gestern per Zufall im Internetz entdeckt – die Fibelkinder 1+2.
Mit diesen Dingern wurde ich 1964 in Bayern als Erstklässler im Lese-Unterricht traktiert.
Mein besonderer Horror, die Kasperl-Figur die uns dort die Welt erklären sollte.

fibelkinder-1964

Wie man deutlich erkennt war der Kerl ein alkoholisierter Rock’n’Roller, der in Fibeln auftrat um dort den Kindern unter anderem die Torten wegzufressen.
Die Klamotten dazu hatte er sich aus einer alten Bayernfahne sägen lassen.
Was der Oldenbourg-Verlag sich damals bei dieser Produktion gedacht hat, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Wir sollten den Kerl dann auch noch in unsere Hefte zeichnen.
So ein Trottel mit weiss-blauem Rautenkittel kam mir natürlich nicht ins Heft.
Ich zeichnete meinen eigenen Kasperl, wie ich ihn aus dem Marionettentheater kannte. Was natürlich wegen Ungehorsam schlechtere Noten brachte.
Aber das wäre jetzt wieder ein ganz anderes Thema. ;-)

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Programmierer …

… sind schon ein ganz besonderes Völkchen.
Man fragt sich, was die Burschen wohl so umtreibt?! :-)

programmierer-cartoon

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Mail des Tages

Es gibt ja so Tage, da klappt einfach alles über einem zusammen. Aber auch an so bescheuerten Tagen gibt es Lichtblicke. Hier der Auszug aus einer Mail die ich heute gekriegt habe …

mail-auszug

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Stress?

Illu

Es gilt ja als wissenschaftlich erwiesen dass gepflegte Tagträume Stress abbauen. Also – erstmal etwas in Gedanken abtauchen wenn’s rundherum nervig werden sollte. :-)

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Radiergummi-Blues

radiergummi-blues-praktikant

:-)

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Jetzt hab ich …

… neulich auch so ein schickes Moleskin geschenkt bekommen, was quasi alle Kollegen + Innen ständig mit sich herumschleppen, um dann ganz tolle Sachen hinein zu malen.

DSCI1791

Nur ich vergesse meinen Moleskin (Maulwurfshaut??? Echt gemeiner Name!) meistens zu Hause und wenn ich es mal dabei habe, traue ich mich nicht das schöne samtige Papier zu beferkeln.

Dieses Teil entwickelt sich also allmählich zu einem Psycho-Problem – was ich vorher nicht hatte. :-)

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Rosenmontag + Faschingsdienstag

Für die Kinder eine Gaudi, für die Mütter immer schon eher stressig.

sternchen_februar_1956

Interessantes Detail auf diesem Sternchen-Titel von 1956 – Zigarre + Pfeife.
Es gab damals Kaugummi-Zigarren sowie essbare Pfeifen aus Lakritze. Letzteres die optimale Ergänzung zum Indianer-Kostüm. In unserem Stamm der Schwabinger Hinterhof-Indianer waren wir alle starke Friedenspfeife-Vertilger! :-)

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Freitag, der 13.

Da kann man mal wieder sehen … prompt hab ich heute Morgen bei diesem kleinen Verschenk-Aquarell zum falschen Papier gegriffen. Viel zu grobe Struktur, eigentlich.

aquarell

Aber jetzt ist der Bub schon in die Farben gefallen und die Beschenkte wird am Valentinstag hoffentlich trotzdem eine Freude mit der blauen Rose haben. :-)

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42. Comicfestival in Angoulême 2015

Das diesjährige Festival stand natürlich ganz im Zeichen von ‘Charlie Hebdo’.

Vor den Terror-Morden in Paris war die spannende Frage – würde der publikumsscheue ‘Calvin & Hobbes’-Zeichner Bill Watterson ins westfranzösische Angoulême kommen, um als gewählter Festival-Präsident die Veranstaltung zu eröffnen? Mit diesem Stargast-Trick wollten die Franzosen Watterson aus der Reserve wieder in die Öffentlichkeit locken.

Der schlaue Bill Watterson kam natürlich nicht nach Angoulême und bleibt so weiterhin ein interessantes Zeichner-Phantom.
Was er allerdings nach Angoulême schickte war ein witziger Werbe-Comic …

bill-watterson-angouleme-2015

… der vermutlich schnell zu einem gesuchten Sammlerstück werden wird.
Mehr Infos zu Angoulême 2015
findet ihr aktuell unter
http://comic.highlightzone.de/42-comicfestival-angouleme/

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Four Artists paint one tree

The old school of Disney-Art.

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Schweinchen-Verbot

Zuerst habe ich es ja nur für einen Fake-Scherz aus dem Hinternetz gehalten, aber es scheint tatsächlich zu stimmen.

Ein renommierter Schulbuch-Verlag aus England hat seinen Autoren nahegelegt in Zukunft in Kindergeschichten auf die Darstellung von Schweinchen möglichst zu verzichten, damit in anderen Ländern keine religiösen Gefühle verletzt werden können.
Wir leben in hysterischen historischen Zeiten, kann ich da nur sagen.

Falls ihr also in Zukunft so ein armes Schweinchen irgendwo schraddeln seht, weil seine Bilderbuch-Karriere vorbei zu sein scheint – habt ein Herz für Kollege Ringelschwanz! :-)

strassenmusik-schweinchen-

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Weiblicher + männlicher Blickwinkel

Frauen behaupten doch oft wir Männer würden die Realität nicht erkennen wie sie ist. Dabei gibt es doch einfach nur den weiblichen und den männlichen Blickwinkel. :-)

face-reality-as-it-is

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Geburtstage 25. Januar

Rein Interesse halber grad’ mal nachgeschaut welche berühmten Schriftstellerinnen und Schriftsteller heute Geburtstag hätten.

Da wären Stücker zwei deren Namen einem geläufig sind – Virginia Woolf
* 25. Januar 1882 – † 28. März 1941 und William Somerset Maugham
* 25. Januar 1874 – † 16. Dezember 1965.
Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich von keinem der Beiden jemals ein Buch gelesen habe.

Immer nur Unsinn im Kopf, die Zeichner. ;-)

Zum Glück hat heute auch noch Bob Heinz Geburtstag – * 25. Januar 1923; – † 24. Juli 1984.
Die mittlerweile klassischen Abenteuer von ‘Pit & Alf’ sowie ‘Jan Maat’ hat man steinerzeit natürlich (fast) alle verschlungen. :-)

bob-heinz

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Foto-Fundstück

Auf einer Demo für Charlie-Hebdo trägt ein kleines Mädchen ein Schild mit der Aufschrift ‘Ich bin auch eine Zeichnerin’

moi-aussi-je-suis-une-dessinatrice

Ich weiß nicht woher das Foto stammt oder wer es gemacht hat, evtl. verletze ich auch irgend ein ©opyright, aber ich finde es einfach zu schön.

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Heute schon jemand umarmt?

21. Januar – Weltknuddeltag :-)

nemethstudio

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Bilderbuch-Themen

Fast schon ein Genre in den USA sind Bilderbücher die sich mit historischen Ereignissen beschäftigen. Daraus entstehen dann wunderbar illustrierte Bücher die bei uns sicher nie nachgedruckt werden, weil sie eben zu typisch für die USA sind.
Hier zwei Beispiele aus meiner Sammlung.

‘Twenty-One-Elephants’ geschrieben von Phil Bildner und illustriert von LeUyen Pham (2004).

Erzählt wird eine Historie aus der Entstehung der Brooklyn-Bridge. Nach deren Fertigstellung 1883 trauten sich nur wenige New Yorker über die Brücke. Die Konstruktion der damals längsten Hängebrücke der Welt war den meisten nicht geheuer.

Ein kleines Mädchen namens Hannah überzeugt Zirkusdirektor P.T. Barnum dann davon mit seinen 21 Elefanten über die Brücke zu gehen, um die Stabilität der Brücke allen zu beweisen.

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‘That Book Woman’ geschrieben von Heather Henson und illustriert von David Small (2008).

In den 30er Jahren, zu Zeiten der grossen Depression, initiierte Präsident Roosevelt ein Programm dass Lesestoff für Kinder in Gebiete bringen sollte in denen es zwar Schulen aber keine Bibliotheken gab. Bibliothekarinnen zu Pferd oder auf Mulis brachten so Bücher zu den Kindern auf entlegenste Farmen u. a. in den Appalachian Mountains. Bekannt wurden sie als The Pack Horse Librarians.

Die kleine Schwester von Cal dem Farmerjungen ist schon begeisterte Leserin. Nur Cal selbst kann sich nicht für’s langweilige lesen begeistern. Aber die Bibliothekarin kommt bei jedem Wind und Wetter auf die Farm und sie hat immer phantastischere Geschichten in ihren Satteltaschen.

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Noch einen Kaffee!

Gabriel Nemeth

Laut neuesten Forschungen des Krebszentrums in Maryland (USA) soll reger Kaffee-Genuss die Leber schützen.
Nach Meinung der Wissenschaftler wäre dafür aber nicht Koffein, sondern der Wirkstoff Cafestol zuständig, der körpereigene Entgiftungsprozesse unterstützt.
Auch koffeinfreier Kaffee enthält Cafestol und mehr als drei Tassen pro Tag wirke erhöhten Leberwerten entgegen.

Meine -schlürf- Rede! :-)

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Unterwegs

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Adieu Kollegen!

in-memoriam-07-01-2015

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Es gibt viel zu tun!

illustration+gabriel+nemeth

Erstens – mehr Salat essen!
Zweitens – weniger Chili in die Sauce!
Drittens – durchhalten! :-)

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20…15!

20...15_Buntstifte

Ich wünsche euch ein rundum
buntes + glückliches 2015!

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Alle Jahre wieder!

Auf ihrer Facebook-Seite verabschieden sich
die beiden Schwyzer GLOBI und GLÖBELI
in die Weihnachtsferien.
Freut mich natürlich besonders,
dass ich dazu die Illustration liefern durfte.

GLOBI-GLOEBELI-Weihnachtsillustration

Ich wünsche euch alles Beste für die Feste und
habt eine schöne Zeit! :-)

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‘Chip + Charly’

‘Chip Hase’ und ‘Charly Maus’ war eine Serie die Zeichnerkollege Dietl und ich für den Ravensburger Verlag entwickelt hatten. Daraus entstand in deutsch-französisch-spanischer Co-Produktion auch eine 24teilige Trickserie, die heute noch in diversen Kinderprogrammen läuft.

Chip-und-Charly

Eine Folge der Reihe hat sich sogar in die Tube verirrt.
Deshalb jetzt einfach mal viel Spass beim Fest des Drachen
und für die Titelmusik können wir ehrlich nichts!
Von wegen ‘Gefahr an der Bar’ und ‘Trip zu Charly und Chip’. Tss,tss! :-)

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Was macht eigentlich Tabaluga?

Heute wieder mal was im Archiv gesucht und meine alten Tabaluga-Arbeiten flatterten mir entgegen.
Für das Tabaluga-Magazin habe ich steinerzeit getextet und gezeichnet.

Hat viel Spass gemacht, weil die Redaktion wirklich kindgerechtes Material wollte.
Auch mit den Charakteren die sich Peter Maffay und Co. haben einfallen lassen, konnte man gute Geschichten erzählen.

Allen voran natürlich ‘Arktos’ der hasserfüllte Schneemann. ‘Arktos’ Humor begrenzt sich auf Schadenfreude, erst wenn es anderen schlecht geht, freut er sich. Seine Triebfeder ist Neid und Missgunst, Zerstörung sein Lebenselexier.

Psychopathen wie ‘Arktos’ stellen sich früher oder später selbst ein Bein und die Geschichten mit ihnen erzählen sich (fast) wie von selbst.
Gerade wenn ein kleiner Drache dabei ist, der sich eben durch nichts einschüchtern lässt – eh klar. :-)

Um ‘Arktos’ aus dem Weg zu gehen, schnappt man sich am besten einen Schlitten oder Skier, notfalls auch eine Sardinenbüchse, und zischt fröhlich zu Tal.
Na ja, vorausgesetzt es liegt Schnee. ;-)

Tabaluga-Produktion-nemethstudio

© Abbildungen TABALUGA GbR
Tabaluga basiert auf einer Idee von Peter Maffay, Gregor Rottschalk, Rolf Zuckowski und Helme Heine

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Klares Erscheinungsbild!

Hier ein Layout-Job von mir, der aktuell aus der Druckerei gekommen ist.
Meine Vorliebe beim gestalten ist eindeutige Erkennbarkeit, klare Struktur.

Broschuere-Verhaltenskodex

Kein wilder Mix von verschiedenen Schriftarten, kein unübersichtlicher Schnickschnack, keine Farbsosse über den Seiten.
Das ganze Heft sollte wie aus einem Guss aussehen und die Lebendigkeit kommt quasi von alleine durch die Bilder. Dezente grafische Elemente ergänzen das Ganze. Das Auge des Betrachters wird sanft über die Inhalte geleitet.

Faustregel generell – alles was Augenkrebs erzeugen könnte sollte vermieden werden. ;-)
Wie zum Beispiel hier gelegentlich aufscheinende Werbeanzeigen von WordPress … die ich aber leider nicht abstellen kann.

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Skizze zwischendurch

Dieser Spruch von Hans-Christian Andersen lief mir neulich über den Weg und ich hatte dazu gleich ein Bild im Kopf.
Jetzt als gezeichnete Gedanken-Notiz für ein späteres Aquarell.
Wenn mann nur mehr Zeit für Spielereien hätte … :-)

Gabriel Nemeth

Illustration © Gabriel Nemeth · http://www.nemethstudio.de

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