Happy Birthday Mr Bíró!

László József Bíró geboren am 29. September 1899 in Budapest, war der Erfinder des Kugelschreibers.

Sein Nachname Bíró hat übrigens nichts mit ‚Büro‘ zu tun, sondern heisst übersetzt ‚Richter‘. In Großbritannien, Australien und Italien ist Biro der allgemeine Begriff für Kugelschreiber, bei uns nur die simple Abkürzung Kuli.

biro_kugelschreiber

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Vom Apfelwein zum Calvados

Kollege Nettlbeck muss ja alles ausprobieren. Diesmal soll’s ein selbst gemachter Calvados werden. Am Wochenende wurde ordentlich Apfelmost mit Reinhefe versetzt, und selbiger blubbert jetzt dem Weinstadium entgegen. Sobald dieses erreicht ist, wird er in die Brennerei verfrachtet und zweimal sorgsam destilliert.

Nach zehn Jahren in einem alten Eichenfass (zwecks der Aromen) wird’s dann hoffentlich der vollmundige CALVADOS CHATEAUNEUF 2016.

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Am Wochenende gab es schon mal als Vorgeschmack einen wohlschmeckenden Quitten-Brand aus dem Nettlbeckschen Labor. Selbiger wurde während ausgiebiger Boule-Spiele verzwitschert. Ich habe keine Ahnung vom Boule, aber das wäre jetzt wieder eine ganz andere Geschichte.🙂

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Herbstanfang

In der Nachbarschaft werden Hagebutten gesammelt.
Schönes Farbenspiel, aber trotzdem ist der Herbst nicht meins.
Wie auch immer.
»Huift ja nix!«, sagt man hier bei uns im Bayerwald.😉

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100 Jahre DADAismus

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! In Zürich! 1916! Fälschlicherweise immer als Kunstrichtung bezeichnet, aber eigentlich von den Ausdenkern als das Gegenteil bedacht – Nicht-Kunst.

Was ist Nicht-Kunst? Nein, nicht einfach nur die Abwesenheit von Kunst, sondern deren Ergänzung. Genau wie der Sinn den Unsinn braucht, um überhaupt als Sinn erkennbar zu werden.

Einfaches Beispiel – Hinterwand-Malerei. Es sieht zwar aus wie ein normales Stück Wand, aber dahinter spielt es sich ab!

Nicht das Vordergründige, Offensichtliche, sondern das Verborgene, Hintergründige.

Siehst du es nicht? Da, da, ist es doch!😉

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Herbst PhoBi

Woran merkt man, dass bald der Herbst kommt?
Die Blätter verfärben sich und PhoBi erscheint.

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Diesmal mit Texten + Bildern + Cartoons, meist satirischer Natur, aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Bayern zum Thema – AUSSICHTEN!
Es schaut gut aus.🙂
Weil der PhoBi-Almanach 60 Seiten hat, und nur 5 Euro (zzgl. Versand) kostet.
Bestellungen an: PhoBi-Redaktion, Guldeinstrasse 48, 80339 München

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Modern Country Style

Neulich war wieder mal ein Arztbesuch fällig und da les ich mich einmal im Monat quer durch die ganzen bunten Lebensstil-Gazetten. Zur Zeit im Innenbereich schwer angesagt, der Modern Country Style.
Also alles auf altes Holz getrimmtes, mit heftigen Gebrauchsspuren und darf ruhig auch ein bisserl derb ausschauen. Der Esstisch ordentlich mit Leben versaut, also Wasserränder plus dekorative Fett-, Tee-, Kaffee-, Wein- oder sonstige Flecken. Alles ist erlaubt was früher igitt war.

Aber so „natürliches“ Design hat seinen Preis. In den Spezialläden latzt man für derlei Geschraube schon mal 30 Euro für einen Kerzenhalter aus ein paar lackierten Ästen. Ein grob geschnitztes Hängeregal, aus diversen Holzabfällen, hängt für 150 Euro von der Wand. Ein Tisch (100 x 200 cm) von einem Grobmotoriker genagelt, schlägt mit 1000 Euro zu Buche. Eigentlich ein Wahnsinn.

Als alter Pfadfinder mein ich – geht doch billiger selbst gebaut.
Wie hier von schwedischen Kollegen der Unikat-Geschirrtuchhalter.

photo

Zutaten – Taschenmesser, Äste, Schnur, Heisskleber und ein bisserl Klarlack.
Arbeitszeit – maximal eine Stunde.
Materialkosten – höchstens 3 Euro.

Allerdings hab ich die Tücher ja lieber mit Haken an der Wand.
Also schon wieder was gespart.😉

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Ringelblumen-Fresser

Dieser Bursche ist ein Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis). Die Eier aus dem seine Raupen schlüpfen sind klein und schwarz, sehen eigentlich wie Erdkrümel auf den Blättern aus, und man beachtet sie zuerst nicht weiter. Ein Fehler!

Cydalima perspectalis

Normalerweise zerlegen die Raupen dann Buchsbäume, aber mangels Buchs hat er sich bei uns auf den Blättern einer Ringelblume eingenistet und selbige bis zu den Rippen skelettiert.
Da half nur noch Beschnitt. Jetzt ist wieder Ruhe im Blumenkasten, und wieder was gelernt.🙂

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Anglizismen versus Deutsch

Neulich diskutiere ich mit einem Freund, dem die vielen Anglizismen im Deutschen auf den Geist gehen. Ich bin seiner Meinung, weil ohne Sinn und Verstand Wörter verwendet werden wie z.B. ‚Public Viewing‘.
‚Public Viewing‘ ist im Englischen die öffentliche Leichenschau eines oder mehrerer Verstorbener. Manches Fußballspiel kommt da zwar schon nahe dran, aber Unfug ist es trotzdem.

Andrerseits verändert sich Sprache ständig. Wörter verschwinden und werden durch andere ersetzt. Beispiel an einem Würstchen-Automaten aus den 30er Jahren – der Apparat verabfolgt. Ein deutsches Wort das heute nirgends mehr gesprochen oder geschrieben wird. That’s life!😉

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Irgendwas wächst ja immer!

Sag ich mir ständig, weil meine gärtnerischen Versuche sind ja immer irgendwie von „Erfolg“ gekrönt – zumindest für Käfer, Schmetterline, Bienen, Hummeln, Wühlmäuse, Schnecken und sonstige tierische Gartenliebhaber.😉
Nicht umsonst sagen die Wiener „Wühst mi pflanzn?!” wenn man ihnen eine eher halbseidene Geschichte auftischen will.

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Einer der sich nicht pflanzn lässt, sondern selbst pflanzt, ist Jörg Albrecht, Leiter des Resorts Wissenschaft bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. In eben jenem Blatt erscheint auch seine Kolumne ‚Alles im grünen Bereich‘, die jetzt gesammelt und ergänzt als sehr lesenwertes Buch erschienen ist. Von bissig satirisch bis exakt wissenschaftlich nimmt er die gärtnerischen Bemühungen von sich und uns auf’s Korn und keine Seite ist langweilig!

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Sperber oder Sperlingskauz?

Vor einiger Zeit hab ich beim wandern im bayerischen Wald diese Feder gefunden, wusste aber nicht von welchem Vogel. Befragte Freunde schwankten zwischen Sperlingskauz und Sperber.

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Seit gestern ist es offiziell die Feder eines jungen Sperbers.
Von einem Vogelkundler bestätigt.
Anscheinend gibt es wieder vermehrt Greifvögel im bayerischen Wald.
Nur der Sperlingskauz schwächelt.
Weil Nistkästen nimmt er nicht gerne an.

Kann ich verstehen. Diese Nistkasten-Gebilde sehen ja oft nicht sehr naturnah aus. Es kommt eben nicht nur auf die Grösse des Einfluglochs an, sondern auch auf das drumherum. Ein bisschen Verkleidung mit Baumrinde usw. kann so einem Niskasten keinesfalls schaden.😉

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Karl Nickel und seine Kollegen

Kam mir neulich in den Sinn, als ich wieder mal einen aktuellen Umwelt-Report gelesen hab …

Karl-Nickel-und-Freunde

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Zwischendurch …

… was Nettes aus dem SOS-Kinderdorf-Kalender 2016.
Jeweils ein Blatt ist für vierzehn Tage mit einer Kinderzeichnung gestaltet, plus einer Info zum Bild.

Hier von der achtjährigen Margarita aus dem Kinderdorf in Trjavna / Bulgarien. Sie ist davon überzeugt: »Wenn zwei Verliebte sich zum ersten mal küssen, fallen sie gleich um und stehen mindestens zwei Stunden nicht mehr auf.«🙂

SOS-Kinderdorf-Kalenderblatt-2016

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Wie jedes Jahr …

… hier die grosse Sommerpause! Einen schönen Sommer und bis bald!🙂

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Ungarn scheidet im Achtelfinale gegen Belgien aus!

Null zu Vier! Die Belgier haben den Ungarn nach allen Regeln der Kunst die Löffel langgezogen. So kann’s gehen beim Fussball – aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel!😉

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Eu-jeu! Zoff im Sandkasten!

Der kleine Engländer hat heute beschlossen dass er nicht mehr mit den Anderen im grossen Sandkasten spielen mag. Aber …

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… seine vermeintlichen Freunde, der kleine Schotte und der kleine Nord-Ire wollen das überhaupt nicht, sondern lieber weiter in der grossen Sandkiste mitspielen dürfen.

Es ist zu befürchten, dass das noch eine üble Klopperei zwischen den Dreien geben wird.😉

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Heute: Sommeranfang

Im Süden stellenweise noch ein sehr feuchtes Vergnügen.
Wie auf diesem zeitlosen Postkarten-Motiv von 1956.

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Pixars PIPER

Die Vorfilme die PIXAR zu seinen Hauptfilmen produziert, sind quasi die Spielwiese bzw. das Testfeld für die Animatoren und Story-Schreiber.
Bei der neuen Produktion PIPER, dem kleinen Strandläufer, hat man fast schon den Eindruck einen Realfilm zu sehen.

PIPER_Pixar_2016

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Zur aktuellen Wetterlage

PICT

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Österreich gegen Ungarn

Dienstag 14. Juni ’16 ab 18 Uhr ist’s so weit.
Aus dem österreichischen Trainingslager war zu vernehmen dass ‚Wiener Schnitzel‘ von der Speisekarte gestrichen wurde. Zu fett! Ob’s bei den Ungarn die Salami auch entfernt haben, war nicht heraus zu finden.

Bin gespannt wie das Spiel ausgeht. Möge der Bessere gewinnen.🙂

flaggen

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Was wächst da?

Ich experimentiere grade mit Erde. Also zum Beispiel Erde einfach vom Komposthaufen geholt und alles so rauswachsen lassen wie es Mutter Natur vorgegeben hat. Ohne irgendwelche Eingriffe. Ausser dass der allgegenwärtige Löwenzahn entfernt wurde.

Aber jetzt wachsen da Sachen raus die ich nicht kenne. Wie dieses voluminöse Pflanzerl mit seinen haarig-rauhen Blättern und dem rötlichen Stängelansatz (Bild 01A und 01B). Kennt die einer von euch?

Auf Bild 02 der restliche Wildwucher. Zum vergrössern einfach Bild anklicken.

001

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Rosenmond

Die Rosenblüte erreicht im Juni ihren Höhepunkt, deshalb wurde der Juni früher auch Rosenmond genannt.

Rosenschale-Pastell

»Duftende Rosen brauchen „duftende“ Rossbollen!«, sagte mein Vater. Er schwor auf Pferdemist als Dünger und brachte damit so manchen angeblich schon abgestorbenen Rosenstrauch wieder zum Leben.

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Montags-Merkzettel

Montags_Merkzettel

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Unrealistische Kinderbuch-Illustrationen

Besonders bei US-amerikanischen Kinderbüchern fällt es mir immer wieder auf wie wenig die Illustrationen mit der Realität zu tun haben. Zum Beispiel dieses Bild hier …

Detail-US-KiBu

Sieht natürlich herzig aus und ist lieb gemeint, aber völlig an der Natur vorbei.
Resultat so einer Aktion wäre ein schwer verletztes Kind.

Aus welchem Buch und von wem die Illu stammt, schreibe ich hier nicht. Ich will niemanden an den Pranger stellen, sondern nur die Tendenz zeigen.
Wenn man Kindern Natur vermitteln will, sollte man sie selbst erlebt haben oder wenigstens sorgfältig recherchieren.

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Bildkomposition

Als Grafiker macht man sich ja ständig Gedanken über die richtige Bildkompostion bei Illustrationen und dergleichen. Dagegen Mutter Natur lässt einfach alles durcheinander wachsen und es passt perfekt.
Lehre daraus – alles gut durchwachsen anlegen.🙂

Blumenkomposition

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14. Mai

Was haben Che Guevara und Mark Zuckerberg gemeinsam? Genau – den heutigen Geburtstag. Mit ihren Ideen werden wir uns wohl noch eine Weile herumschlagen.😉

CHE-GUEVARA+ZUCKERBERG

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Pädagogisch wertvoll

Es dauert immer eine Weile bis man als pädagogisch wertvoll für den Bestand spezieller Bibliotheken erachtet wird. Mein Bilderbuch ‚Glöbeli auf dem Bauernhof‘ hat es jetzt ins ‚Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien‘ in Zürich, sowie ins ‚Pädagogische Zentrum‘ in Basel geschafft.

Screenshot-Bibliothekenbestand

Warum beide Einrichtungen nur die Bauernhof-Geschichte von Glöbeli aufgenommen haben und nicht auch noch die restlichen drei Bände aus meiner Feder, ist mir allerdings ein Rätsel. Bei Glöbeli am Strand, in der Wiese und auf dem Spielplatz haben das Lektorat und ich doch die gleiche pädagogische Sorgfalt walten lassen.
Mann weiss so wenig.🙂

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Muttertag

Manche sehen diesen Tag aus diversen Gründen kritisch, aber ohne unsere Mütter gäbe es uns nicht. Egal wie man es sieht. Ein weites Diskussionsfeld – was ich mir hier aber erspare.😉

Das Gedicht stammt aus dem vergangenen Jahrhundert, als die soziale Absicherung von Müttern meistens nur durch die Familiengemeinschaft gegeben war.
Im übertragenen Sinn der Verantwortung, z.B. in der Pflege, finde ich es auch heute noch zutreffend.

Altes_Muttertagsgedicht

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Gestaltung von Wein-Labels

Die grafische Gestaltung von Wein-Labels kommt bei mir nur selten vor, weil eigentlich nicht mein Spezialgebiet als Gestalter. Dafür gibt es Kollegen bzw. Agenturen die nichts anderes machen als Wein-Werbung.

Die Aufgabe ist zuweilen schwierig wenn man z.B. für kleinere Weingüter Labels entwirft. Die Besitzer wollen sich einerseits wieder erkennen, der Charakter des jeweiligen Weines sollte durch die Etiketten spürbar werden und andererseits muss der jeweilige Zeitgeschmack mit verpackt sein.

In diesem Fall hier war es einfach, denn hier handelt es sich um Geschenk-Etiketten. Das herzliche ‚Danke-schön!‘ steht im Vordergrund. Wobei eines der Labels auch als Etikettierung für Pralinenboxen funktionieren sollte (rote Version).

Wein-Label-Gestaltung

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Lebensweisheiten

Heute: Der Morgenkaffee

morgenkaffee

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Heute: Zukunftstag für Mädchen und Jungen

Mädchen sollen in bisher typische Jungs-Berufe und umgekehrt. Funktioniert bis heute nicht so richtig, was die Immatrikulationszahlen für typisch männliche und typisch weibliche Studiengänge bestätigen. Zum Beispiel Sozialpädagogik wird von Frauen dominiert.

Warum das so ist? Darüber streiten immer noch die Experten.

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Ein Shiralee zum Welttag des Buches

Dass der 23. April ‚Welttag des Buches‘ ist, wusste ich bis neulich auch nicht.
Aber jetzt ein perfekter Anlass wieder mal eine gute Story vorzustellen.
‚Shiralee‘ von D’arcy Niland.

In Australien ein Klassiker, bei uns im Laufe der Jahrzehnte in Vergessenheit geraten. Dabei gehört der Roman endlich mal wieder neu übersetzt in Deutsch aufgelegt.

Hier das Cover der Ausgabe von 1961 …

shiralee_rororo_1961xx

… wobei mir der Titel der Original-Fassung besser gefällt und auch treffender zur Geschichte passt.

Shiralee-englisches-Buchclubcover

‚Shiralee‘ bedeutet im australischen Slang soviel wie Bürde oder Last die man mit sich herum schleppt. Als der Wanderarbeiter Macauley eines Tages früher nach Hause kommt, erwischt er seine Frau mit ihrem Liebhaber. Wütend packt er seine kleine Tochter Buster und nimmt sie mit auf die Wanderschaft.

Aber die kleine Buster wird ihm zunehmend zur Last, und eigentlich möchte er sie loswerden, in einem Kinderheim oder bei Freunden zurück lassen. Das gelingt ihm aber nicht. Die Kleine öffnet ihm ungewollt Auge und Herz. Sie hängt an ihrem Vater, versucht sich seinem Leben am Rand der Highways anzupassen. Bis sie eine schwere Grippe bekommt.

Die Story ist ohne jeden rührseligen Kitsch geschrieben und rührt einen trotzdem zu Tränen. Oft treffen die beschriebenen Stimmungen zwischen Vater und Tochter genau die Gefühle wieder, die man selbst als Kind gehabt haben mag. Niland wusste von was er schreibt. Zusammen mit der Schriftstellerin Ruth Park hatte er drei Töchter und zwei Söhne.

Shiralee_D'arcy-Niland

Gleich nach dem Erscheinen ein Bestseller, wurde ‚Shiralee‘ 1957 mit Peter Finch verfilmt. In einem Interview sagte Finch, dass ihm dieser Film am meisten von allen seinen Filmen bedeutete. Ob’s der Film damals auch nach Deutschland geschafft hat, konnte ich nicht rausfinden.
Das Buch gibt’s für kleines Geld antiquarisch.

Shiralee-Film-1957-Finch

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Bleistiftzirkel

Oft hab ich ihn ja beim illustrieren nicht mehr im Einsatz, aber heute muss er wieder mal ran – der Bleistiftzirkel.

Bleistiftzirkel

Nützliches Werkzeug um seine Kreise zu ziehen. Kommt ursprünglich aus der Holzbearbeitung, gibt’s aber in diesen kleineren Versionen auch für uns Grafiker.

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Kirschblütenzeit

Mutter Natur lässt es aktuell richtig krachen und überall knallt es aus den Bäumen. Bei uns im Garten die Kirschen in voller Blüte, vom Morgentau umglitzert.🙂

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Schluss mit Poesie, zurück zum schnöden Zeichentisch – stilisierte Blüten für einen Buchtitel.
Mutter Natur ist allerdings perfekter als unsereiner – sie liefert sofort komplett in Farbe.😉

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Internationaler Comic-Salon Erlangen 2016

Findet dieses Jahr von Do. 26. bis So. 29. Mai statt. Am Samstag den 28. Mai traditionell die grosse Börse für antiquarische Druckerzeugnisse sowie Merchandise.

So mancher in die Jahre gekommene Sammler fragt sich allerdings, was wohl aus seiner Sammlung werden wird? Sporadisch werden Versuche unternommen die eigene Faszination an den alten Bildergeschichten auf die Enkel überspringen zu lassen …🙂

Comic-Salon-Erlangen

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Urlaubsplanung

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Zeichenkohle

Neulich habe ich Zeichenkohle geschenkt bekommen. War eine nette Überraschung weil ich ungefähr seit meiner Studienzeit nichts mehr mit Kohle gezeichnet habe. Muss mich in die Technik erst wieder reindenken.

Was mir dabei aufgefallen ist – es werden in Büchern und Magazinen kaum noch Illustrationen in Kohle abgedruckt. Über diese Art der Illustration ist komplett die Zeit drüber gegangen.

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Das untere „gerahmte“ Bild hier ist übrigens eine Fotomontage. Wollte nur mal virtuell sehen, wie das Teil in einem Passepartout aussehen könnte. Macht gerahmt gleich viel mehr her.😉

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Verbleib unbekannt

Dieses Jahr ist der 100. Todestag von Franz Marc.
Rund um den Globus gibt es dazu zahlreiche Ausstellungen.

Beim blättern in alten Verzeichnissen ist mir wieder aufgefallen wie viele seiner Bilder eigentlich als verschollen gelten, markiert mit dem Hinweis ‚Verbleib unbekannt‘.
Zum Beispiel hier ‚Zwei kämpfende Tiere‘ ohne Angabe zum Entstehungsjahr und unsigniert.

Vielleicht liegen sie ja noch irgendwo in einer geheimen Sammlung und tauchen eines Tages doch noch auf.

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Ist doch unmenschlich, oder?

Sommerzeit-Uhr

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Brüssel 22.03.2016

Aus Brüssel kamen die lustigen + positiven Bildergeschichten meiner Kindheit.
Gezeichnet von Franquin, Greg, Peyo und vielen anderen.

Keine heile Welt – aber vielleicht eine doch noch heilbare?

Bruessel-22-3-2016

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Osterhazy

So kann’s gehen, wenn man ungarischer Migrant ist.😉

Osterhazy

Fröhliche (F)Eiertage allerseits!

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Frühstück mit Kunst

Weil es draussen aktuell grade wieder zu schneien angefangen hat, eines meiner Lieblingsbilder von Gabriele Münter ‚Frühstück der Vögel‘ von 1934.

Zu sehen im National Museum of Women in the Arts in Washington/DC. Zum vergrössern einfach anklicken.

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Original-Photo © Blog-Content

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Neulich bei einer Besprechung

… haben wir Termine bis Ende Juni festgelegt. An sich keine grosse Sache, weil so viele Termine sind’s ja auch wieder nicht, aber diesmal lauter EM-Spiele dazwischen. Geht natürlich gar nicht Abends auf Besprechungen rumzuhängen wenn gleichzeitig Fussball läuft.

Diese EM find ich persönlich besonders lustig, weil nach Jahren auch wieder Österreich und Ungarn mitspielen. Ich bin schon gespannt wie weit Beide kommen.
Mein Traumfinale wäre natürlich Ungarn gegen Deutschland und dann die Revanche für Bern. Aber Österreich – Ungarn wäre auch ein Traumfinale.
Bloss, gegen wen spielen die dann?😉 Okay, okay, uralter Witz, aber der musste jetzt sein.

flaggen

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Betreffs Homepage

Ab Freitag dem 11.03.16 finden Server-Arbeiten statt und meine Page unter http://www.gabriel-nemeth.de wird für einige Zeit nicht sichtbar sein. Danach ist alles wieder wie gehabt (haben die AdministratorInnen jedenfalls fest versprochen).😉

gabriel-nemeth-homepage

Alles neu macht der Mai auch wenn’s schon im März ist.🙂

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Kimono-Ornamente

Für eine Illustrationsarbeit hab ich mich von Kimono-Stoffmustern inspirieren lassen. Ein bisschen was von der indischen Ornamentalik ist auch eingeflossen. Stoffmuster haben mich schon als Kind begeistert. Frühkindliche Prägung im Schneider-Geschäft meiner Eltern.🙂

Gabriel-Nemeth-Illustration-Ornamentik

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Wort des Tages

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Der Oscar und die Film-Kunst

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In Memoriam Umberto Eco

In einem Interview sagte Umberto Eco einmal er würde zur Entspannung gerne Comics lesen. Vorzugsweise die Horror-Serie ‚Dylan Dog‘ wegen ihrer intelligenten, anregenden Geschichten.

Kurz danach ließ der Dylan-Dog-Autor Tiziano Scalvi in der Geschichte “Lassù qualcuno ci chiama” (Ausgabe 136) einen Wissenschaftler namens ‘Humbert Coe’ auftreten.
Umberto Eco war damit selbst in seiner Lieblingsserie verewigt und es entstand ein freundschaftlicher Kontakt zu Tiziano Scalvi.

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Sempé Originalzeichnung

Sagenhaft – für „nur“ $ 4000.- wird aktuell eine kleine Originalzeichnung von Sempé angeboten. Ich tät sagen, der Kollege hat wirklich ausgesorgt.😉

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Was macht den Unterschied?

Neulich hatte ich wieder mal eine Frage von so einem Heissluftverdampfer der sich Layouter und Grafik-Designer nennt weil er Photoshop und InDesign auf seiner Kiste bedienen kann. Die brezeln dann Drucksachen zusammen wo man sich fragt wie’s so was geben darf?!

Ja was is’n der Unterschied zwischen der Schrift Arial und der Helvetica? Woran siehst’n du des?
Nimm einen Fadenzähler und dann vergleich mal!
Was is’n a Fadenzähler???
Millionenfrage! Ruf deinen Experten an!
Pfsss, da is‘ doch gar kein Unterschied. Mir fällt nix auf.
Na dann ist’s ja gut.

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Frühling wird’s!

Na ja zumindest im Keimlingskasten. Ich mach grad einen Versuch mit exotischem Gemüse. Bin gespannt ob das was wird. Bis jetzt lässt’s sich’s gut an, die ersten Triebe kamen schon nach fünf Tagen. Warm und feucht will sie’s laut Beschreibung haben. Kriegen wir vermutlich hin.🙂

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Die TITANIC in Linz

Vom 26. März – 03. Juli 2016 gastiert in der ehemaligen Tabakfakrik in Linz die Titanic-Ausstellung mit über 200 Originalexponaten und diversen Nachbauten sowie Showeffekten. Möchte ich mir anschauen.

Die Geschichten rund um die Titanic haben mich schon immer fasziniert.
Es gibt viele wenig bekannte Details. Über das Münchner Bier auf der Speisekarte habe ich ja schon hier beschrieben.

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Ebenfalls um Alkohol geht es in der Geschichte des Chef-Bäckers Charles Joughin.
Er klebte quasi auf der Aussenseite des Schiffs als die Titanic versank. Joughin schaffte es auf ein gekentertes Rettungsboot, wo man ihn nach ca. zwei Stunden fand. Das er dabei nicht erfroren ist, verdankte er dem Umstand, dass er sich vorher noch tüchtig ein paar Drinks genehmigt hatte.

Experten meinen es muss nahe einer Alkoholvergiftung gewesen sein, was Joughin intus hatte. Dieses „Enteisungsmittel“ im Blut hat ihm das Leben gerettet.
Was ich allerdings nie verstanden habe ist, dass ihn der Sog des sinkenden Schiffes nicht mit in die Tiefe gerissen hat.

Ich vermute Joughin ist schon vorher ins Meer gesprungen um auf das umgekippte Boot zu klettern, und hat die restliche Story dann später einfach dazu gedichtet. Klingt halt aufregender wenn man mit dem Schiff quasi wie in einem Lift in die Tiefe rauscht.

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Auf eine andere interessante Sache bin ich gestossen, als ich die Titanic einmal zeichnen musste. Man soll ja nichts zeichnen, was man sich nicht vorher genau angeschaut hat.
Schon als Kind habe ich gerne meine Autos zerlegt um zu ergründen wie das Innenleben aussah. Bei der Titanic interessierte mich das auch.

Wenn man auf einer Illustration also den vierten, hinteren Schornstein der Titanic rauchen sieht, haben die Kollegen+Innen nicht gut recherchiert.
Der vierte Schornstein rauchte nie, denn er war nur eine Attrappe der Be- und Entlüftungsteile enthielt. Heizkessel die mit der Turbine verbunden waren, befanden sich nur unter den ersten drei Schornsteinen.😉

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Und da wünschen wir doch …

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Zitat von Paul Klee

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Malbücher für Erwachsene

Richtig nachvollziehen kann ich die neue Mode ja nicht, aber mit ihren Malbüchern für Erwachsene hat die schottische Illustrations-Kollegin Johanna Basford eine weltweite Lawine los getreten. In sämtlichen Buchhandlungen gibt es mittlerweile eigene Abteilungen dafür. Muster, Tiere, Mandalas – es gibt da (fast) nichts mehr was es nicht gibt.
Hier ein paar Rosen aus meinem „Garten“😉 zum Privat-Gebrauch darf das Bild auch „gepflückt“ werden (zur Vergrösserung anklicken).

rosen_kontur

Für mich ist Zeichnen ja Arbeit, also auch manchmal Stress und ich kann mich am besten entspannen wenn ich mal nichts „ausmalen“ muss.🙂

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Behalten oder Flohmarkt?

Neulich unterhalte ich mich mit einer Freundin über das Entsorgen von irgendwelchen obskuren Erbstücken oder Sachen die man von Freunden aus dem Urlaub als Mitbringsel geschenkt bekommen hat.
Man freut sich natürlich darüber dass die Leute an einen gedacht haben und einem was mitbringen, aber im Laufe der Jahre sammelt sich das halt an.

Zum Beispiel sehr beliebt als Souvenirs immer wieder Töpferwaren. Dann hat man die Teile da stehen und gibt Obst rein, oder Erdnüsse und irgendwann mag man sie nicht mehr anschauen. Der Geissbock glotzt auch immer so vorwurfsvoll wenn man sich wieder Chips aus der Schale zupft.🙂

toepferware

Was soll man mit so was machen? Manches davon sieht schon ziemlich bescheuert aus, oder?
Würdet ihr die Teile hier behalten oder auf dem Flohmarkt verscherbeln oder gleich zum Sperrmüll?

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Willi Wurm und sein Komposthaufen

Was passiert eigentlich in einem Komposthaufen?
An dieser Lach- und Sachgeschichte für Kinder habe ich lange getüftelt. Hat dann aber auch gut funktioniert. Lehrerinnen und Lehrer setzen sie bis heute im Unterricht zu dem Thema ein.
Stinkstoff funktioniert bei Kindern immer!😉

Zum vergrössern einfach Bild anklicken!

Willi-Wurm-und-der-Komposthaufen_

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Was Buntes zwischendurch!

Das aktuelle Grau-in-Grau-Wetter haut einem doch wirklich auf’s Gemüt.

Kurzer Griff in mein Archiv –
Frühling auf der Weide mit gackernder Nachbarschaft.

Schon besser!😉

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Minus 6 ºC · Luftfeuchte 96%

Hab ich hier schon mal erwähnt, dass der Winter nicht meine Jahreszeit … hab ich schon mehrmals?! Na dann!😉

Malerisch ist er natürlich schon, der Winter. Wenn man im Warmen sitzt.

23-01-2016

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Digitale Farbretusche

Fasziniert mich immer wieder welche Möglichkeiten es damit gibt.
Anhand der Grauwerte in alten Schwarzweiss-Fotos oder -Filmbildern wird die ehemalige Farbe rekonstruiert.

Hier ein Foto aus einer Ausstellung des Griffith Institutes in London.
Man ist quasi live dabei wenn Howard Carter 1922 den Sarkopharg von Tut-Ench-Amun öffnet.

Weitere Fotos unter dem Link RETRONAUT / King-Tut-Discovery.

Screenshot_How_Cart_Tut

Zur vergrösserten Betrachtung einfach Bilder anklicken.

Screenshot-02-How-Cart-Tut-BW

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Die Welt steht Kopf?

Alles nur eine Frage des Standpunkts, meint Herr Katz!😉

katzenphilosophie

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In Memoriam

Am Donnerstag den 7. Januar verstarb unerwartet ein Pionier der deutschen Bildergeschichten Hansrudi Wäscher im Alter von 87 Jahren.
Seine bekanntesten und beliebtesten Comic-Figuren waren die wackeren Ritter SIGURD und FALK, NICK der Weltraumfahrer sowie TIBOR der Sohn des Dschungels. Es gibt wohl kaum ein Kind aus den 50er/60er Jahren, dass seine Abenteuer-Geschichten nicht in irgend einer Form zu Hause hatte.

Da die Heftchen an den Kiosken immer schnell vergriffen waren, gab es deswegen so manche Rauferei unter uns Jungs. Ich kann mich noch gut an einen Schulfreund erinnern, der ein ziemlich hartes Holzschwert aus Obstkistenholz hatte. Blaue Flecken und unvergessliche Jugend-Abenteuer verbunden mit den Geschichten von Hansrudi Wäscher.

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Zeichner-Kollege Erwin Moser hat über seine Jugendzeit mit den ‚Heftln‘ einen Roman geschrieben den ich nur empfehlen kann. Ein Feriensommer im Burgenland, bei dem man beim Lesen das Schilf rauschen hört und den warmen Boden unter den Füßen spürt – grosse, scheinbar endlose Sommerferien!

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Erwin, Erich und die anderen Dorfjungen finden einen Stapel Tibor-Comics in der Schindergrube und träumen sich auf einem hitzeflirrenden Scheunenboden zu ihrem Helden in den Dschungel.
Sie bauen eine Hütte im Schilf, wo sie Geschichten erfinden und Weidenpfeifen schnitzen. Eines Tages ist die Hütte zerstört – das waren die Marktgassler! Erwin und seine Freunde sinnen auf Rache!😉

Schön war die Zeit.

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2016 – das Jahr des Feuer-Affen

In diesem Sinne …😉

2016

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Höchste Zeit!

viel-zu-tun

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Nikolaus, Krampus und das goldene Rössl

Vor kurzem war ich auf der Suche nach alten Nikolaus-Krampus-Darstellungen und bin auf diesen Holzschnitt gestossen. Im Hintergrund ein fliegendes Ross in den Wolken zu sehen. Ich erinnerte mich an eine Begebenheit aus meiner Kindheit. Dort war von einem goldenen Rössl die Rede gewesen. Was hat es damit auf sich?

Nikolaus-Krampus-goldenes-Roessl_Heissl

Bis in die 1930er Jahre hinein brachte im Bayrischen- und Böhmer-Wald bis hinunter ins Innviertel nicht das Christkindl die Geschenke zu den Kindern, sondern das goldene Rössl. In Österreich auch goldenes Heissl genannt.

Das goldene Rössl war genau so unsichtbar wie das Christkindl. Aber die Kinder hörten es mit lauten Hufschlägen, die manchmal verdächtig nach hölzernem Schuhwerk klangen, im Haus rumpeln.
In den aufgestellten Schüsseln lagen dann die feinsten Geschenke — Nüsse, Lebkuchen, Zuckerstangerl, handgeschnitzte Spielsachen. Gelegentlich fand sich auch ein Geldstück, was dem Rössl vom Schlitten gefallen sein musste, denn Geld war damals rar.

Ein vergessener Weihnachtsbrauch, aber immer noch die Phantasie anregend.

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Finde ich nett!

Der englische Book-Sniffer-Blog der regelmässig Kinder-Literatur vorstellt, bedankt sich zu Weihnachten bei uns Autoren …

book-sniffer-thank-you

Derlei müsste eigentlich von den Redaktionen + Verlagen kommen die uns auswerten, aber das wäre jetzt wieder ein völlig anderes Thema.😉

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Weihnachtskarte oder eMail?

Die vergangenen Jahre hab ich’s gesplittet – die Jung-Dynamiker bekamen eine Festtags-eMail und die Senioren-Gruppe eine echte Weihnachtskarte.🙂

DSCI2335

Dieses Jahr bin ich schwer am überlegen ob ich nicht komplett auf persönliche eMail-Grüsse umstellen soll. Der Druck der Karten ist bei Online-Druckereien zwar spottbillig, aber im Endeffekt landen sie dann doch irgendwann im Recycling.
Für Mutter Natur eigentlich keine gute Show.

Was Nettes geht doch auch „nur“ per eMail, oder wie macht ihr das?

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Seeräuber unterwegs!

Als Kind hat mir der Begriff ‚Seeräuber‘ Schwierigkeiten bereitet. Weil, welchen See rauben die denn? Landräuber stehlen schliesslich auch Land.
Mundraub ist ebenfalls doppeldeutig, während Ideenraub ganz klar ist. Deutsche Sprache – schwere Sprache.😉

piraten_pagina_01

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Paris steht für Leben!

Der französische Zeichner-Kollege Joann Sfar auf seiner Insta-Seite:

„Freunde aus aller Welt, Danke, dass ihr für Paris betet #PrayForParis, aber wir brauchen nicht mehr Religion! Wir glauben an Musik! Küsse! Leben! Champagner und Freude! Paris steht für Leben! #ParisIsAboutLife.“

joann-sfar-paris-nov-2015

Dem kann man sich nur anschliessen!

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Frühlingsanfang am 9. November ’15?

Meine Ringelblumen am Fenster sind ganz offensichtlich dieser Meinung!
Quasi zweiter Frühling vom Feinsten!🙂

DSCI2320

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Vor 180 Jahren

1835 gründete Johann Sebastian Staedtler in Nürnberg seine Fabrik zur Bleistiftproduktion. Am liebsten habe ich allerdings die Radiergummis von Staedtler. Aber das wäre wieder ein völlig anderes Thema.😉

Stiftzeichnung

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Kratzige Bilder

November – die richtige Zeit für Grusel-Romane. Am besten nur die, mit illustrierten Titelbildern.🙂

Eine alte Zeichentechnik, die aber heute wieder vermehrt eingesetzt wird, nennt sich Schabekarton- oder Scraperboard-Technik. Auf einen Zeichenkarton mit schwarzer Deckschicht wird ein Motiv gezeichnet und mit einem Federmesser o.ä. herausgekratzt.
Eine arbeitsintensive aber effektvolle Methode um z.B. Dramatik zu erzeugen.

Hier ein paar Klassiker aus den 50er Jahren mit Titelbildern auf Scraperboard.
Damals war vierfarbiger Druck (im Gegensatz zu heute) sehr teuer. Als Grafiker hatte man die Aufgabe sich auf zwei Druckfarben zu beschränken – meistens Schwarz plus irgend einem anderen Ton.

Grusel-Buecher

Wie es genau funktioniert sieht man z.B. hier beim Schweizer Kollegen Ott.

Ich selber hab mein Lebtag nur zwei oder drei Illustrationen in der Technik gefertigt, nämlich steinerzeit während des Grafik-Studiums. Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir die Teile nach der Benotung verscherbelt (evtl. kann sich Kollega Nettlbeck da noch an Details erinnern😉 ).

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Gut gespitzt …

… ist halb gezeichnet. Ich verwende seit Jahr und Tag Spitzer ohne Dose. Da kann man abgebrochene Minen nämlich sofort aus dem Spitzer zupfen. Das lästige auf und zu schrauben der Spitzerdose entfällt.

Und seit Jahr und Tag verwende ich für die Reste eine alte Ingwer-Dose.
Woher ich die Dose habe, weiss ich nicht mehr. Ich mag sie wegen ihrem exotischen und „weitgereisten“ Aussehen.

Jeden Tag steht also das Teil vor einem und man beachtet es gar nicht mehr. Bis grade eben – da knallte die Sonne voll drauf und das Ding leuchtete quasi.

luehders-dose

Woher kommt die Dose eigentlich?
Aha, aus Hamburg.
Gibt’s die Firma Johannes-Lühders-Ingwer noch?
Die gibt’s noch – http://luehders.ingwer.de/firma/geschichte
Gute Sachen haben eben Bestand.

Jetzt will ich natürlich wissen wie der Lühders-Ingwer schmeckt.
Geklärte Fragen werfen wieder neue Fragen auf.😉

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‚Die Menschheit hat den Verstand verloren!‘

Fast könnte man meinen Astrid Lindgren hätte das heute, zur aktuellen Situation gesagt. Wie auch immer – ihre jetzt veröffentlichten Tagebücher aus der Kriegszeit, mit reichlich Bildmaterial ergänzt, fand ich sehr interessant.

Vor allem ihre Beurteilung der Gesamtsituation aus den öffentlichen Quellen und ihrem geheimen Job bei der schwedischen Briefzensur-Behörde. Die zeitweiligen Irrtümer aus der Schlussfolgerung dieser Infos korrigiert sie im Laufe der Eintragungen immer wieder. Dokumentation einer Zeitenwende aus der man lernen kann.

astrid_lindgren_tagebuecher

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Wie fühlt sich wohl …

… der schwarze König, der hier von Schrägvögeln traktiert wird?😉

schachmatt

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Es ist wieder so weit!

Wer den Buchmesse-Zirkus in Frankfurt kennt, versucht ihn tunlichst zu vermeiden.🙂

buchmesse_frankfurt

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Disneys ‚STROLCHI‘

Heute zum Welt-Hundetag ein bellender Vertreter aus dem Wurf der Disney-Figuren – ‚Strolchi‘!
Der erste Strip mit ‚Scamp‘ erschien am 1. August ’57 in den USA, danach als ‚Strolchi‘ auch in deutschen Zeitungen (wie z.B. hier in einer Münchner Zeitung).

strolchi-strip

Kleine Bilderbücher mit seinen Geschichten gab es ab Anfang der 60er Jahre, bis er dann ca. Mitte der 90er Jahre aus dem Handel und somit aus den Kinderzimmern verschwand.
Schade eigentlich.

strolchi-buecher

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Gabriel

Wenn mir nicht Freunde zum Namenstag gratuliert hätten, wär’s mir gar nicht aufgefallen – heute ist ‚Gabriel‘.

Wie muss man sich den Burschen vorstellen? Er war ja laut Bibel Verkünder der unbefleckten Empfängnis, also eine Art fliegender Schwangerschaftstest. Und auch sonst recht fleissig und rührig, also so eine Art Allround-Erzengel.

Ich stelle ihn mir ungefähr so vor – allen Lebenslagen gewachsen, aber ein bisserl schusslig …😉

Engerl-Skizze

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20. Sept. ’15 – Weltkindertag

Ein Internetz-Fundstück. Da scheint mein Bilderbuch ‚Glöbeli auf der Wiese‘ echte Begeisterung hervor zu rufen.🙂

screenshot_fbook

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Alles okay!

Auch in Bad und WC? Oder hinter Schränken, Regalen und Sofa? Dort findet sich so manches, was sich den Sommer über angesammelt hat und eigentlich gestaubwedelt gehört!
Wie Freund Willi Wurm mit dem Problem umgeht? Auch wieder ein Problem für sich.😉

Willi-und-Wendy-Wurm_Hausputz

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Offline ist das neue BIO :-)

offline

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Vollmond

Mein ganz subjektiver Eindruck – die Menschheit neigt bei zunehmendem und vollem Mond noch mehr zu Aggressivität, Zank und Hader.
Stelle ich immer wieder fest.

Woran das liegt, keine Ahnung. Vielleicht weil viele schlechter schlafen wenn es vollmondhell ist?
Die Wissenschaft behauptet ja der Vollmond hätte keinen Einfluss auf uns. Es gäbe dann auch nicht mehr Wahnsinn, Menstruation oder Geburten auf der Welt. Gefährlicher wäre der Neumond, weil selbiger Springfluten bewirkt.
Na ja, wie auch immer.

Freund Eule und sein Spezl Glühwurm finden Vollmond gut. Sie können dann ihre Beute bzw. Fressfeinde besser erkennen.😉

Vollmond-Eule

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Keine Brief-Post

Seit drei Wochen ist mein Postkasten wegen dem Streik leer.
Da hilft es jetzt nur noch zu unkonventionellen Mitteln zu greifen und elektrisch zu werden.🙂

postkarte_

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Es wird!

Seit gefühlten Wochen hab ich die Handwerker im Haus. Der PC wird nur kurzzeitig von seiner Abdeckung befreit und die restliche Wohnung sieht aus wie wenn die Christos ein neues Verhüllungsprojekt starten würden.

Aber meine ganz persönliche psychologische Beraterin meint, dass das vorüber geht. Nur mit dem Feinstaub hätte man noch länger zu kämpfen.

handwerker

Na, da bin ich ja jetzt -hust- schwer -keuch- beruhigt.
Bis -röchel- demnächst!🙂

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Megapixel-Geschwurbel

Neulich hat sich der Sohn eines Freundes eine neue Digital-Kamera gekauft und damit herumgeprobt. Eine Wahnsinnsauflösung und dergleichen.
Wie wenn es früher so was nicht gegeben hätte.
Und man kann die Kamera sogar mit dem Handy auslösen. Voll cool.

Na ja, zu seiner Entschuldigung muss man sagen, der Bub ist halt schon mit dem ganzen Digital-Heckmeck aufgewachsen. Er kennt’s halt nicht anders.

Also zu meiner Zeit konnte man z.B. mit einer Hasselblad 1600 F genau so scharfe Fotos machen. Die allerersten Glasplatten-Kameras lieferten zum Teil noch detailreichere Schärfe.

Hier z.B. ein Foto aus den USA von 1959! Zum vergrössern einfach anklicken. Das nenne ich Schärfe. Wie viele Megapixel braucht es da heute?😉

country-store-1959

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Foto-Fundstück

… via Twitter. Leider stand nicht dabei wann und in welcher Stadt der USA das aufgenommen worden ist. Interessant die Bild-Unterschrift – schwarze lesende Kinder scheinen nicht in die allgemeine Presse-Propaganda zu passen.

twitter_pict_lost_in_a_book

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Sommeranfang ’15

Zwischen den Regenwolken blinzelt gelegentlich die Sonne.
Da staunen sogar die jungen Sonnenblumen.🙂

DSCI1853

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Recycling-Logo

Der Kunde bekommt meistens drei unterschiedliche Entwürfe für sein gewünschtes Logo. Zwei davon fallen (eh logisch) unter den Tisch. Z. B. hier für einen Verpackungshersteller …

Entwurf-03

Die nicht verwendeten Entwürfe wie hier sind aber nicht verloren.
Irgendwann ergibt sich die Gelegenheit für eine neue Verwertung.
In der Natur (und bei Grafik-Designern) verschwindet nichts.😉

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Knapp daneben

… ist auch vorbei. Im Frühjahr gab es einen Cartoon-Wettbewerb des bundesdeutschen Senioren-Verbandes zum Thema ‚Alters-Bilder – Schluss mit lustig!‘
Weil ich mich schon ewig nicht mehr an Wettbewerben beteiligt hatte, hab ich zwei Seiten aus der Schublade eingereicht. Allerdings eben keine Cartoons (also Einzelbild-Witze), sondern jeweils 3-Bilder-Geschichten. In gewisser Weise also die Vorgaben verfehlt. Cartoons liegen mir nicht so. Ich erzähle lieber längere Stories.

Jetzt wurden die Sieger ermittelt und meinereiner natürlich nicht darunter.😦 Aber – kleiner Ächtungserfolg😉 – bei der Vorab-Veröffentlichung auf Fetzbook hatte ich drei ‚Likes‘! Das entspricht immerhin rund einem Prozent aller dort verteilten ‚Gefällt mir‘-Postings. Na ja und dann auch noch einen geteilten Inhalt für die Seite ‚Unvergessen!‘.

Deshalb hier ein ganz dickes Dankeschön an Corinne Altmann, Ewa Ponos und Tom Trautwein (wer auch immer ihr seid). Dank euch bin ich wenigstens nicht komplett untergegangen.🙂

Und hier die beiden Seiten zur (hoffentlich) allgemeinen Erheiterung. Regelmässige Blog-Leser kennen sie ja schon.😉

senioren-comics

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Sommeranfang

Offiziell ist er ja erst am 21. Juni, aber führende Wetterfühlige behaupten, er käme dieses Jahr schon früher, weil sie wären jetzt schon urlaubsreif.😉

Dazu passend ein altes Zeitschriftenfoto aus den Fünfzigern. So war damals der Sommer. Da war die Ozonschicht auch noch stabil. Aber das wäre jetzt wieder ein ganz anderes Thema.

Sommer_50er_Jahre_

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Auf Norderney …

… war ich leider bis jetzt noch nie. Immer wenn ich in Kellys Blog launige Berichte lese und dazu Fotos von Norderney sehe (z.B. hier), würde ich gerne mal hin.

In der Phantasie war ich ja schon als Kind dort. Angeregt durch diesen historischen Jugendroman …

schmugglersohn-norderney

Worum’s in dem Schmöker genau ging, weiss ich nicht mehr. Jedenfalls spielte es während der napoleonischen Besetzung. Die Franzosen wurden durch Schmuggel ausgetrickst (oder so ähnlich). Spannend zu lesen und damals der richtige Lesestoff für abenteuerlustige Knaben mit echten Taschenmessern in der kurzen Lederhose.🙂

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Wie gemalt!

Blick aus unserem Fenster – Sonnenuntergang über dem bayrischen Wald!🙂

DSCI1830

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Nichts los hier im Blog?

Zumindest sehr wenig weil ich zwischenzeitlich im Krankenhaus war. Aber jetzt sind alle lockeren Schrauben wieder nachgezogen und die Zeichenmaschine läuft wieder.🙂

Hier ein paar Impressionen. Skizzen für ein neues Wimmelbild und die (halbfertige) Farbversion zum Spruch von Hans-Christian Andersen.

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21. Mai – Albrecht ‚T’ürers Geburtstag

Ein alter Freund von mir hat heute Geburtstag und da hab ich grad mal nachgeschaut welche Berühmtheiten auch noch selbigen hätten.
Siehe da – Kollege Albrecht Dürer wurde auch am 21. Mai geboren.

Dürers Vater kam übrigens aus Ungarn, aus der Gegend um Gyula aus der auch ein Teil meiner Familie stammt. Dürers Vater wurde ‚Ajtósi‘ genannt, übersetzt ‚der aus Ajtó stammende‘. Und ‚Ajtó‘ bedeutet auf ungarisch ‚Tür‘, also der Türer.
Links der Vater und rechts der Sohn.😉

Vater-Sohn-Duerer

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Das, was bleiben wird!

Meiner Meinung nach eines der beeindruckendsten Bilderbücher der Welt ist jetzt in einer deutschen Neuauflage erschienen – ‚Für Tommy zu seinem dritten Geburtstag in Theresienstadt‘ – Verlag Friedrich Pustet.
Im Anhang ergänzt wird es durch Fotos und einem ausführlichen Nachwort von Prof. Walter Koschmal / Universität Regensburg.

01-Fritta

Bedrich Fritta (1906 – 1944) arbeitete als Grafiker und Karikaturist beim legendären ‚Prager Tagblatt‘. 1941 wurden zuerst er, und dann auch seine Frau Johanna sowie der kleine Sohn Thomas in Theresienstadt interniert.

Bevor man Fritta 1944 nach Auschwitz deportierte, gelang es ihm einige seiner Zeichnungen zu verstecken, darunter auch das Geburtstagsbuch, das er für seinen Sohn gemalt hatte. Fritta und seine Frau starben, der Sohn Tommy überlebte. 1945 wurden Frittas Werke von einem Freund, der das Versteck kannte, in Theresienstadt geborgen. Zuletzt waren sie 2013 in Berlin ausgestellt.

Bedrich Fritta zeigt seinem Sohn wie die Welt wirklich ist bzw. sein kann und nicht das was fanatische Psychopathen daraus gemacht haben bzw. immer noch machen wollen.

02-Fritta

»Das ist kein Märchen – das ist die Wahrheit!« schreibt Fritta unter dieses Bild.
Das ist es, was bleiben wird.🙂

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Damals war’s

Eine kleine Zeitreise in die Mitte der 50er Jahre. Vermutlich in Hannover aufgenommen. Deutlich zu erkennen die Heftchen Yabu, Hot Jerry, Micky Maus, Der kleine Sheriff, Pecos Bill und Tarzan.
Ausserdem Laufmaschen-Reparatur-Annahme für Muttern. Es lohnte sich die Sachen richten zu lassen.

50er-jahre-heftchen

Die Heftchen waren damals vergleichsweise teuer. Für so einen Quatsch rückte Muttern keine Penunzen raus und so mancher abenteuerhungrige Hosenträger wurde zum Kleinkriminellen – er klaute sich die Hefte.🙂

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Comic-Festival München 2015

Diesmal findet es vom 4. bis 7. Juni zentral in der Alten Kongresshalle (Nähe Oktoberfestwiese) statt. Gastland sind die Kollegen + Innen aus dem United Kingdom, die u.a. zwecks gutem Essen + trinken gerne nach München kommen.🙂
Aktuelle Infos dazu wie immer unter http://www.comicfestival-muenchen.de

Darüber hinaus sind über die ganze Stadt weitere Veranstaltungsorte und Ausstellungen gestreut. Wer München wirklich mal kennen lernen will, besucht sie natürlich alle😉 , weil dabei kommt man ganz schön rum.

Zwecks Überblick hier die Infos aus dem Programmheft – zum vergrösserten Lesen einfach anklicken.

comicfest-muenchen-01

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No, I won’t be afraid

Kein Lied hat mich mehr beeinflusst.
Vor vielen Jahren habe ich eine Geschichte dazu geschrieben + gezeichnet.
Ben E. King ist am Donnerstag den 30. April im Alter von 76 Jahren verstorben.
Rest In Peace.

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Blogpause!

Diesmal etwas länger alldieweil diverser Stretch!🙂

Wie’s halt so geht im Lehm!😉

1966

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23. April – Internationaler Tag des Buches

romane-mit-herz

Kleine Zeichnung für die Nichte einer Freundin.
Sie kann Liebesromane nicht ausstehen und studiert in Fachrichtung Gerichtsmedizin.🙂

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Ottos Geheimnis

Verfilmungen die wir auf Deutsch nie zu sehen bekommen gibt es reichlich. Bei den meisten ist es sowieso nicht schade drum, aber es gibt auch Ausnahmen.
‚Esio Trot‘ mit Judi Bench und Dustin Hoffman wäre so ein Beispiel.

promo-pictures

Die Story basiert auf Roald Dahls Kinderbuch ‚Ottos Geheimnis‘ (im Original ‚Esio Trot‘), wurde vom BBC aufwändig verfilmt und am Neujahrstag 2015 in Grossbritannien gesendet. Die Einschaltquoten waren enorm.

roald-dahl-ottos-geheimnis

Erzählt wird die Geschichte des schüchternen Otto Hüpfenstich (im Original Mr. Hoppy), der das Herz seiner unter ihm wohnenden Nachbarin Frau Silber (i.O. Mrs. Silver) gewinnen will. Was ihm mit einer gross angelegten Schildkröten-Trickserei auch gelingt. Eine witzige Story, meiner Meinung nach eigentlich mehr für Erwachsene als für Kinder.🙂

Die Buchversion gibt es seit 2010 wieder in einer günstigen Ausgabe bei rororo-Rotfuchs.
Ein Teil der Autoren-Tantieme aus dem Verkauf des Buches geht übrigens direkt an Roald Dahls Wohltätigkeitsstiftung http://www.roalddahlfoundation.org die u.a. Kinder-Krankenhäuser sowie Familien mit Spenden unterstützt.

Nachtrag: Sicherheitshalber – damit hier kein Lötzinn steht – habe ich noch im Netz recherchiert ob es den Film nicht doch auf Deutsch gibt. Na ja und da ist er auch schon – Mr. Hoppys Geheimnis. Dem Trailer nach zu urteilen, weicht die Geschichte allerdings von der Buchversion ab. Worauf ich gespannt bin ob das auch passt.😉

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Erkältet!

Ein Disney-Film der eher unbekannten Art.🙂

how-to-help-cure-a-cold

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Der Gummi-Pinsel

… ist ein wenig bekannter Spezial-Pinsel.
Er hat statt Haaren in der Spitze einen flexiblen Gummi-Einsatz.
Ich verwende ihn, um damit Latex-Lösungen, wie z.B. flüssigen Maskierfilm auf’s Papier aufzutragen.

Gummipinsel

Nach dem auftragen kann man die Reste des Maskierfilms vom Gummipinsel einfach abwischen.
Man ruiniert sich dann keinen, möglicherweise teuren Haarpinsel.
😉

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Der April

… eignet sich besonders gut für die so genannte Nass-in-Nass-Technik.
Selbige ist natürlich auch schon Ende März anwendbar.🙂

april_doodle

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Alte Kunst

Wien hat jede Menge Ecken wo du erstmal stehen bleibst und (zumindest kurz) über die Vergänglichkeit im allgemeinen und deine eigene im besonderen nachdenkst. Zum Beispiel an dieser Stelle …

alte_kunst

Na und dann gehst zum Trost erstmal auf ein Achterl Spritzer in’s Beissl und dort singen’s dann über den Tod: Jöööh … es wird a Wein sein, und mia wer’n nimmer sein … 😉

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„Ich geh mir Schmin(c)ke kaufen!“

Dieser Spruch war steinerzeit ein alter Gag unter uns Grafik-Studenten. Kapieren die jungen Kollegen heute nicht mehr, weil die nur noch photoshoppen. Wir kannten damals dafür noch Frühschoppen.🙂

Schmincke ist ein alter deutscher Künstlerfarben-Hersteller, und macht mich seit Jahrzehnten wahnsinnig.
Schmincke ist nämlich nicht in der Lage, auf seine Etiketten auch nur annähernd den Farbton aufzudrucken, der sich in der Tube befindet.

Beispiel ‚Neapelgelb rötlich‘. Hinter dem antiken Namen verbirgt sich ein Farbton für Haut. Würde man aber ohne gedruckte Farbskala nie im Leben drauf kommen. Auf das Schmincke-Etikett wird nämlich seit Jahrhunderten eine Art Kackbraun als Muster gedruckt.

neapelgelb-roetlich

Erstens, und zweitens lässt sich Schmincke seine Farben in Gold aufwiegen. Diese 15 ml Tube hier kostet aktuell 8.95 Euro.

Deshalb sind wir früher auch eher selten Schmincke kaufen gegangen und haben uns die Töne lieber aus billigen Farben selbst gemischt. Die Ersparnisse beim Farbkauf flossen dann in den Wirtschaftskreislauf beim Frühschoppen.

Man muss im Lehm eben Pirouetten setzen – oder wie das grammertikalisch richtig heisst.
Aber das wäre jetzt wieder ein ganz anderes Thema.😉

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Fettfinger

Normal sollte man ja nur mit seinen Spezial-Handschuhen arbeiten, stimmt’s?!
Weil wenn man beim vorzeichnen Fettspuren auf’s Papier bringt, halten anschliessend Tusche + Farbe nicht mehr richtig.
Z. B. das Huhn links unten protestiert zu recht.

daily-doodle-02

Na ja, nächstes Jahr ist auch wieder Ostern.
Bis dahin müsste ich die Handschuhe wieder gefunden haben. 😉

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Frühling

Für die Titelbilder des Magazins ‚The New Yorker‘ arbeiten die besten Illustratoren der Welt. Ein Cover für den ‚New Yorker‘ machen zu dürfen ist quasi wie ein Ritterschlag in unserer Zunft. Einer der’s geschafft hat ist Peter de Sève. Hier eine seiner Interpretationen vom Frühling …

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Seine Spätsommer-Interpretation finde ich auch perfekt gelungen. Gute Illustrationen erzählen immer eine kleine Geschichte ohne Worte.😉

peter-de-seve-02

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Sonnenfinsternis – bei Willi Wurm und seinen Freunden

1999 gab es bei uns bekanntlich eine totale Sonnenfinsternis zu sehen, und der 11. August ’99 ist einer jener Tage, die man für immer im Gedächtnis behalten wird.

Auf dem Gelände des Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrums in Oberpfaffenhofen bei München fand eine grosse Sofi-Party statt, und genau dorthin hatte mir ein alter Freund eine Einladung besorgt. Die Sonnenschutz-Brille gab’s quasi auf Staatskosten.😉

Für die August ’99 Ausgabe von MEDIZINI hatte ich natürlich eine Willi-Wurm-Geschichte zum Thema getextet. Lustige Wissensvermittlung für Kinder lautete damals noch der Auftrag.
Zum vergrösserten lesen einfach Bild anklicken!

Willi-Wurm-August-1999_

Sehr lange her und vieles hat sich seit dem verändert. Nicht unbedingt zum Besseren. Aber das wäre jetzt wieder ein völlig anderes Thema, deshalb lieber viel Spaß bei der (teilweise) finsteren Sonne.

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Kinder- und Jugendmedien

Auf der Suche nach Infos zu einem Projekt bin ich auf die Kinder- und Jugendmedien Page der Uni Bremen geraten.

Kinder-und-Jugendmedien

Alle Achtung was die Mitarbeiter da leisten. Trotz Wissenschaftlichkeit allgemein verständliche Texte zu publizieren ist kein leichtes Unterfangen.
Jeder der bei einem wissenschaftlichen Fachvortrag schon mal (kurz) eingeschlafen ist, weiß was ich meine.😉

Was mir ausserdem gut gefällt – die fröhliche Gestaltung der Page.
Das Leben ist bunt und so sollte doch eigentlich auch die Wissenschaft daher kommen.

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