Wer war der Zeichner?

Neulich habe ich in einer Datenbank für Postkartensammler diese nette alte Karte aus dem englischen Sprachraum entdeckt. Leider ist die Illustration unsigniert. Spontan dachte ich, die könnte doch vom lockeren Stil her von Walter Trier stammen.

Muttertagskarte-Englisch

Eine Zeichner-Kollegin meinte, dass das Kartenmotiv ihrer Meinung nach ganz sicher ein echter Walter Trier wäre. Da könnten wir unsere Pinsel inklusive Farbe drauf essen! :-) In seiner Zeit in England hätte Trier nämlich auf jedes Cover der Zeitschrift LILLIPUT seinen schwarzen Drahthaarfoxel verewigt.
Hier mal ein paar Triersche Lilliput-Cover zum Vergleich mit dem Kartenmotiv. Die Ähnlichkeit ist frappierend, aber letztendlich beweisen kann man es heute (leider) nicht mehr. Ausser das Original wäre noch im Nachlass von Trier vorhanden.

Lilliput-Walter-Trier

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Ruhr-Universität Bochum · Ausstellung ‘Holocaust im Comic’

Hier Hintergrund-Infos und alle Termine zu den Vortragsreihen – zum vergrösserten lesen einfach anklicken.

ruhr-universitaet-bochum-holocaust-im-comic-2014:15

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Die Mumins bei UNICEF

Bulls Pressedienst hat auf der Buchmesse eine eigene Ecke für die Mumins von Tove Jansson eingerichtet. Sie unterstützen dabei auch die UNICEF-Aktion ‘Tove 100′.

mumins-unicef

Mir gefällt diese emaillierte Blechtasse zugunsten von UNICEF.
Hübsch anzusehen und praktisches Teil weil unzerbrechlich.
Optimal für Kinder und tollpatschige Illustratoren. ;-)

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In Memoriam Friedrich Streich

Im Alter von 80 Jahren verstarb in München der Illustrator- und Grafiker-Kollege Friedrich Streich. Er war Erfinder der Maus und seinem kleinen Freund dem Elefanten, die er in mehr als 330 Trickfilmen verewigt hat.

friedrich-streich

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Internationale Kinderbuch-Themen

Ich weiss nicht woran es liegt, aber es gibt im internationalen Kinderbuch Themen die bei deutschsprachigen Verlagen nicht erscheinen.

Zum Beispiel ‘Plant a Kiss’ von Amy Krouse Rosenthal (Texte) und Peter H. Reynolds (Illustrationen). Eine kleine Poesie in Gedichtform erschienen 2011. Kinder lieben Reime. Besonders wenn man sie ihnen vorliest. ;-)

Es kommt mir so vor, dass das künstlerisch wertvolle deutschsprachige Kinderbuch immer irgendwie erdenschwer daherkommen muss.
Schwer is leicht wos! – sagt man bei uns in Bayern.

Aber vielleicht ändert sich das in Zukunft ja noch.
Pflanzt doch einfach mal einen Kuss und schaut was passiert! :-)

plant-a-kiss

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Buchmesse Ehrengast Finnland und die Mumins

Vom 8. bis 12. Oktober ’14 findet in Frankfurt wieder die Internationale Buchmesse statt. Diesmal wird speziell Literatur aus Finnland vorgestellt.
Die weltweit bekanntesten Kinderbuch-Figuren aus Finnland dürften ‘Die Mumins’ von Tove Jansson sein.

Tove-Jansson-Mumins

Als Kind (und auch noch heute) war ich schwer begeistert von den Mumins. Besonders von den Wirrnissen die der kleine Mumin mit seiner Freundin dem Snorkfräulein hat. :-)

Tove-Jansson-Muenze

Den 100. Geburtstag von Tove Jansson am 9. August feierte Finnland dieses Jahr mit der Herausgabe einer 2 Euro Münze. Mal schauen ob da eine davon auch bei mir landet. Werde ich auf jeden Fall aufheben.

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Frühstücksgäste …

… und zwar tierische. Jeden Morgen fliegt eine kleine Bande von Kohlmeisen unseren Kasten mit den verblühten Ringelblumen an. Mittlerweile haben sie sämtliche verbliebenen Samen ausgefressen. Damit die Bande aber weiterhin einen ordentlich gedeckten “Frühstückstisch” hat, habe ich gestern Körnerfutter besorgt. Dafür pfeifen sie uns jetzt regelmässig was. ;-)

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Schulbuch-Illustration gestern + heute

Zu Schuljahresbeginn in Bayern sind die Spezialabteilungen der grossen Buchhandlungen voll von aktuellen Schulbüchern. Gestern hab ich in einigen geblättert. Die Bezugnahme bei den Inhalten und auch bei den Illustrationen zur Realität klafft bei den Deutsch-Büchern immer weiter auseinander. Zumindest war das mein gestriger Eindruck und ich kann mich da auch täuschen, eh klar. Aber da tummelten sich Zauberlehrlinge und Tierfiguren mit reichlich abstrakten Sätzen zur Grammatikschulung, ohne Bezug zur Lebenswirklichkeit.

1956 sah das noch ganz anders aus. Hier eine Doppelseite aus ‘Deutsches Sprachbuch – 2. Teil – 3. und 4. Schuljahr’ erschienen im Gemeinschaftsverlag Ehrenwirth, Kösel & Oldenbourg, 5. Auflage.
Zum vergrössern anklicken …

Deutsches-Sprachbuch-1956_Ehrenwirt_Koesel_Oldenbourg

Da wurde Lebensrealität abgebildet. Neben der Grammatik lernte man als Kind dass die Katze die Maus tötet, woher die Wolle kommt, wie sie benutzt wird, wie Schweine gemästet, geschlachtet werden usw. usf.

Findet heute in den Büchern alles nicht mehr statt. Schon bei meiner Einschulung 1964 hatten wir Bücher die hauptsächlich kindlichen Spielalltag abbildeten. Zwar noch nahe genug an der Realität, gezeichnet mit Kinderfiguren, aber auch nicht mehr in die Tiefe gehend. Da wurden auch keine Messer mehr gewetzt oder Därme gewaschen. Das habe ich zu Hause von den Eltern gelernt.

Ich behaupte jetzt einfach mal, die Deutsch-Bücher sind die letzten Jahrzehnte eigentlich lebensfremd geworden.

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Engel

29. September – laut Kalender ist heute Michaelis, der Tag der Erzengel – also Michael, Gabriel, Raphael und wie sie sonst alle heissen.
Die Frage ist – gibt es wirklich Engel?

Der Niederbayer ist diesbezüglich der Meinung:
‘Nix g’wiss woass ma ned – aba wenn’s huift!’.
Zu dieser Auffassung neige ich tendenziell auch.
Weil Schutzengel schon irgendwie am Werk sind.
Auch wenn man sie rationell als 7. Sinn bezeichnen müsste, finde ich die Vorstellung von Schutzengeln netter.
Für Zauberlehrlinge wäre es dann eben ein Patronus. ;-)

Meinen Schutzengel stelle ich mir unbedingt mit kindlichem Gemüt vor.
Aber er ist immer wenn es nötig wird sofort auf zack und hat stets das Richtige für den Notfall dabei.
Also ich mag ihn. :-)

Engerl-Skizze

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Aquarell und Aquavit?

Weil es draussen regnet und schon merklich kalt ist, hab ich mir gedacht so ein zwangloses Nass-in-Nass-Bild kann zur Stimmungshebung zwischendurch nicht schaden.
Dazu vielleicht einen kleinen Aquavit, zwecks innerer Erwärmung?
Oder doch besser einen guten Rum?
Oder beides? :-)

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20.9.2014 Weltkindertag

Seit ich für Kinder Geschichten zeichne und schreibe, nehme ich die Ideen aus meinen eigenen Kindheitserinnerungen. Nein, es war keine heile Welt.
In der Flimmerkiste lief zwar das ‘Zauberkarusell’ …

Zauberkarusell

… aber auf die Felder kam DDT von Shell. Meine Mutter erklärte mir, dass das Gift ist, was da versprüht wird. Und wir müssten das Obst immer sehr, sehr gut abwaschen, am besten immer schälen. Absolut nichts von den Feldern essen, neben denen wir spielten. Aber wie schält man Erdbeeren, Mama?

shell-ddt-pflanzengift

Zeichner-Kollege Ali Mitgutsch hat mal (sinngemäss zitiert) in einem Interview etwas sehr Richtiges gesagt – er will in seinen Geschichten den Kindern keine heile Welt vermitteln, aber eine heilbare Welt!
Dem kann ich nur zustimmen.

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Schottland bleibt im United Kingdom

Also rein grafisch betrachtet hätte es schon komisch ausgesehen, wenn man das schottische Blau aus dem Union-Jack hätte entfernen müssen.
Mit schottischem Blau sieht’s doch wirklich ausgewogener aus, finde ich.

Union-Jack

Andrerseits, wenn man die englische Flagge hätte ändern müssen, wären das jede Menge neue Jobs für uns Grafiker gewesen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.
Rein grafisch betrachtet. ;-)

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Reinigung von Malpinseln

Die Kernseife ist das Geheimnis. :-)

reinigung-von-malpinseln

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Frühherbstliche Farben

»Das gibt einen prima Eintopf!«, sagt der pragmatische Gärtner.
»Ich würd’s vorher gerne malen!«, meint der Künstler.
»Mahlen?«, fragt der Gärtner. »Das wird doch geschnitten und nicht gemahlen.«
Und dann fällt ihm das Missverständnis auf.

Wir sind alle konditioniert.
Die Einen auf Koch-, die Anderen auf Farbtöpfe. ;-)

Gemuesekoerbe

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Motto zum Wochenanfang

Hat man Montags schon einen Blues in den Schuhs,
dann ist’s am besten man tut bis Freitag rocken
nur auf seinen Socken! :-)

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Jetzt auch auf Japanisch

Unglaublich aber wahr – die Wanderausstellung ‘Holocaust im Comic’ die ab Ende Oktober ’14 in Bochum gezeigt wird, schlägt Wellen bis Japan, siehe diesen Veranstaltungshinweis …

Holocaust_im_Comic_Bochum-Japan

Wie bedankt man sich eigentlich auf Japanisch?

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40 Jahre Ü-Ei – da war ich mal dabei

Seit 1974 also 40 Jahre gibt es die Überraschungseier jetzt schon und 1996 hatte ich den so ziemlich lustigsten Job meiner Laufbahn auf dem Tisch liegen – ich musste mir Familien-Chroniken für die DINO- und HAPPY-HIPPO-Figuren ausdenken.

Gesamt habe ich drei Geschichten für die Ferrero-Ü-Eier geschrieben – 1996 “Der Schatz der Dapsy Dinos”, 1997 “Happy Hippos im Hollywood-Fieber”, 1998 “Die Happy Hippo Hochzeit” – die dann als Mini-Bücher den Ü-Eiern beilagen.

Ueberraschungseier-Mini-Buecher-Dinos-Hippos

Am meisten Spass hat mir damals das Schreiben der ersten Familien-Geschichte mit den DAPSY DINOS gemacht. Bei allen drei Stories hatte ich im Prinzip völlig freie Hand und konnte munter drauf los fabulieren. Die Figuren waren zwar vorgegeben, aber ich wollte ihnen eine völlig neue Vita geben, die nicht den üblichen Klischees entsprachen.
So wurde aus der betulich strickenden Oma ‘Wilma Wollig’ meine Action-Heldin bei den Dinos.

ueberraschungs-ei-comic-texte-dino-family

Auch ‘Marylinchen’ alias ‘Susi Sonnenschein’ von den Hollywood-Hippos bekam von mir eine besondere Rolle verpasst. Sie rettet in der Story den männlichen Helden vor einem Löwen. :-)
Den genauen Produktionsablauf und die technischen Schwierigkeiten dabei habe ich 2010 für das Sammlerherz-Magazin in einem Artikel zusammen gefasst.
Wenn’s interessiert – zum vergrösserten lesen einfach die Seiten anklicken.

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02-U-Eier-Mini-Comics

03-U-Eier-Mini-Comics

So war ich damals dabei, in jedem 7. Ei! :-)

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Bis demnächst …

Grosse-Pause

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PhoBi-Almanach 2014 ist erschienen

Der innovative Literatur-Almanach PhoBi aus München feiert seine 20. Ausgabe mit dem Thema ‘Randnotizen’ und einer (wie immer) flotten Mischung aus Literatur, Satire, Grafik, Fotografie + Comic.

PhoBi-Almanach-20-2014

Autoren in der Reihenfolge ihrer Beiträge – Milja Laurila (Helsinki), Florian Vetsch (St. Gallen), C.H. Filz (München), Britta Mühlbauer (Wien), Gabriel Nemeth (Passau) ;-) , Marcus Schwier (Düsseldorf), Manfred Wieninger (St. Pölten), Thomas Hartmann (Berlin), Daniela Ziegler (Heidelberg), Ralf Burnicki (Herford), Ulrike Wenzel (München), Kerrutt (München), Klaus Reinmuth (München), Hahnrei Wolf Käfer (Wien), Andrea Rothe (München), Thomas Schweisthal (Regensburg), Marlies Ebertshäuser (München), Claudia Glanzmann (Egg/Zürich), Helena Lange (Eslohe), Susann Klossek (Zürich), Thomas Stemmer (Sevilla), Rena Dumont (München), Christoph Gremmer (München), Angelika Janz (Aschersleben), Astrid Brandt (Wilhelmshaven), Renata Jaworska (Salem), Tibor Rácskai (München) und Florian Günther (Berlin).

56 Seiten im Magazin-Format für 5 Euro + Porto/Verpackung.
PhoBi-Redaktion · Guldeinstr. 48 · 80339 München

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Es regnet!

petzi-strip_1962

In meiner Kindheit gab es die Petzi-Geschichten regelmässig als so genannte Bildserien in Zeitungen und Zeitschriften.
Diese Folge war 1962 im ‘Münchner Merkur’ abgedruckt.
Wunderbar zeitloser + hintersinniger Humor.

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Abendhimmel

Da schaust nur noch verträumt nach oben und freust dich des Lebens.
So einfach kann’s manchmal sein.

Abendhimmel-08-08-2014-Passau

Zum vergrösserten träumen Bild anklicken! :-)

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Freude für Freunde

Freut mich natürlich, wenn eines meiner Bilder so gut gefällt dass es die Ehre kriegt gerahmt und aufgestellt zu werden.

Hier im Büro einer befreundeten Lektorin …

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Und auf diesem Weg auch gleich herzliche Grüsse von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. :-)

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100 Jahre 1. Weltkrieg

Zur Erinnerung an Joszef Somogyi, meinen ungarischen Grossonkel, den älteren Bruder meiner Grossmutter.
1916 ist er als K.u.K.-Soldat für Österreich-Ungarn auf irgend einem der Abschlachtfelder erschossen worden.

Meine Oma erzählte immer nur Positives über ihn. Ihr liebstes Erinnerungsstück an Joska war seine letzte Feldpostkarte. Seit dem Tod meines Vaters ist diese besondere Karte bei mir.

Die ungarischen Truppenteile bekamen 1916 von den Österreichern kein Schreibpapier mehr zugeteilt. Aber wenn ein Ungar seinen Lieben zu Hause etwas mitteilen will, dann findet er immer einen Weg. »Scheiss auf’s österreichische Kaiserreich!« wird sich Joska wahrscheinlich gedacht haben und schnitzte sich aus dünner Birkenrinde selbst eine Karte. Sie hat bis heute gehalten ohne zu zerbrechen.

Tabori-Lap

Die Empfängerin war meine Oma. Besonders nett, hinter ihrem Namen steht ‘kisaszonynak’ wörtlich übersetzt ‘für die kleine Frau’. Meine Oma war da noch ein junges Mädchen und das hat ihr sicher sehr gefallen.

In Situationen in denen etwas nicht zu gehen scheint, etwas nicht auf Anhieb klappt, denke ich an die Karte. Es findet sich immer irgendwo ein Stück Birkenrinde, es gibt immer eine Lösung.

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Kaffeebecher versus Malwasser

Mein Blog verwaist derzeit etwas, weil zu viel um die Ohren.

Die Problemfelder eines Illustratoren sind ja extrem vielfältig. ;-)
Zum Bleistift muss man immer aufpassen, dass man beim illustrieren nicht den Kaffeebecher mit dem Malwasser verwechselt.
Hier (leihweise) der Blick auf den Arbeitsplatz von Kollegin Élena Nazzaro aus den USA (weil meine Kamera grade keine Energie hat).

Kaffeebecher_Malwasser

Natürlich könnte man sich das Kaffee oder Tee trinken während des Malens abgewöhnen, also ordentlich an einem separaten Tischchen sein Getränk schlürfen, aber das wäre ja total unsportlich.
Ein bisschen Abenteuer muss man am Zeichentisch schon haben.
Und ungiftige Farben! :-)

Dazu fällt mir noch ein (alter) Witz ein.
:-( Zeichner zum Ober: “Ihr Kaffee schmeckt wie Malwasser!”
:-) Ober zum Zeichner: “Dann ist es kein Kaffee sondern Tee.
Unser Kaffee schmeckt immer wie Spülwasser!”

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In München …

… hat wieder der Aufbau
für’s diesjährige Oktoberfest begonnen.
Seit ich nicht mehr in München wohne,
war ich schon länger nicht mehr dort.

Illustration_oktoberfest

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Leiberl versus T-Shirt

Wie jeden Sommertag die Frage – welches T-Shirt ziehe ich an?
Ich sag ja meistens nicht T-Shirt sondern Leiberl. Die österreichische Bezeichnung finde ich einfach netter. Leiberl hat so was gemütliches. In meiner Kindheit hiess es ja nur Unterhemd. T-Shirt sagte da keiner. Egal.

Und welches ziehe ich an? ‘Passau räumt auf!’ passt am besten zum heutigen Anlass, wobei das ‘Grape-Soda’-Leiberl was erfrischendes hätte … ;-)

leiberl-vs-tshirt

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Aufheben oder Altpapier?

Es sammelt sich einfach zu viel an … Skizzen, Farbversuche … so Sachen wie dieses Blatt hier … einfach nur ein Farbentest auf einer neuen Papiersorte.

Farbentest

Das kommt jetzt ins Altpapier.
Oder soll ich’s doch aufheben?
Aber wozu?
Ich verschenk’s!
Wer will denn so was?!
Es sammelt sich zuviel an!
Weg damit!

Aber es könnte doch …
usw.
usf.
:-)

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Passau um 1900

Neulich besuchten mich alte Freunde hier in Passau.
Übernachtet haben sie in einem Hotel an der Unteren Donaulände.

Jetzt hab ich mal kurz in meinem Archiv gewühlt um zu sehen wie es da früher aussah. Um 1900 ging es an gleicher Stelle noch viel enger zu. Heute ist das Ufer dort um das mindestens Sechsfache verbreitert um Platz für Strasse und Parkplätze zu schaffen.

Passau-1900-01

Passau-1900-02

Interessant auch die Werbung aus der Zeit – Reklamemarken.
Hier das Motiv des Waldvereins aus meiner Sammlung. Die erwähnte Buchhandlung gibt es nicht mehr.

Passau-1900-Reklame-Waldverein

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WM-Gewinner ADIDAS

Jetzt macht ADIDAS überall 4 Sterne drauf und
es wird wie verrückt gekauft.
Ich finde die Konkurrenz sollte sofort mit Spass-Shirts kontern.
Hier mein Grafik-Vorschlag für alle die an Sport-Stress oder ähnlichem leiden.

voellig_erledigt

Wie? Die Firma heisst gar nicht NICKE?!
Da kann man mal wieder sehen wie müde ich heute schon wieder bin. ;-)

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Grafik des Tages!

Vier-Sterne-Deutschland

Ganz Deutschland wackelt und sieht nur noch Sterne. :-)

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FUSSBALL!

Ich hab keine Ahnung woran es liegt ;-) ,
aber neuerdings wimmelt es überall nur so vor Bällen.
Der Begriff Ball-Saison bekommt eine
völlig neue Bedeutung. :-)

Hier mein wimmeliger Beitrag zur allgemeinen Ball_erei.
Erschienen in der Ausgabe 6/2014  von Medizini.
Zum vergrössern anklicken.

Fussball-Wimmelbild-Gabriel-Nemeth

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Mafalda wird 50!

Die kleine Mafalda kennen hierzulande wahrscheinlich nur Wenige, dabei ist sie eine der frechsten und liebenswertesten Comic-Figuren überhaupt.

Mafalda-Quino

Geschaffen hat sie 1964 der argentinische Zeichner + Texter QUINO.
Die detaillierte Historie zu Mafalda kann man hier in Wikipedia nachlesen.

Aktuell gibt es auf Deutsch vier Mafalda-Taschenbücher bei der Edition Boiselle-Löhmann. Kann ich nur empfehlen!
In Argentinien ist Mafalda so eine Art Nationalheldin und wird dieses Jahr gross gefeiert …

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Keine Plastik-Tüten in die Bio-Tonne!

Bei uns in der genossenschaftlichen Wohnanlage gibt es ja immer wieder Wirrnisse mit gedankenlosen Mitbewohnern. Ich schreib extra ‘gedankenlos’ damit’s schöner klingt, weil eigentlich würde ‘völlig hirnlos’ es eher treffen.

Zum Beispiel die Leute die zwar ihre Bio-Abfälle sammeln, aber dann samt der Plastik-Tüte in die braune Tonne hauen. Obwohl die Restmülltonne für Plastik direkt daneben stehen würde.

Damit keine Beschwerden mehr von den Entsorgern der Stadtwerke kommen, hab ich neulich einen Flyer gebastelt. Falls den sonst noch jemand brauchen kann, hier zum kostenlosen Download. Vielleicht hilft’s ja was.

Kein-Plastik-in-Bio-Tonne-Flyer

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Zirkus-Plakat 60er Jahre

Neulich gastierte bei uns ein Zirkus der afrikanische Wildtiere in seinem Programm hatte. Es ging das mittlerweile übliche Gerangel von Pro- und Contra Wildtierhaltung etc. los.

Für mich als Kind in den frühen 60er Jahren war die erste Begegnung mit Wildtieren in Zirkus und Zoo. Eine prägende Erfahrung die durch kein Buch- oder TV-Bild ersetzt werden kann – meiner Meinung nach.

Hier ein Plakat des Budapester Hauptstadt-Zirkus zu seiner Herbstparade 1964. Das Motiv wäre heute nicht mehr politisch korrekt. Grafisch gut gelungen finde ich es trotzdem. :-)

Zirkusplakat-Ungarn-1964

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Aktuelles Projekt

Viel Arbeit, aber auch gute Laune dabei.
Links im Foto zu sehen, der Entwurf. Die Farbausführung erfolgt dann auf 141%, also einen DIN-Schritt höher.

Zum grösseren begucken Foto anklicken!

Kinderbuch-Illustration

Ausserdem wieder dazu gelernt – Schildkröten. Stark stilisiert sind sie ja relativ einfach zu zeichnen, aber wenn man ein bisschen Naturalismus reinbringen will helfen nur Bild- und Foto-Vorlagen.

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‘Holocaust im Comic’ – 2014 / 15

Von Ende Oktober 2014 bis Januar 2015 wird die Ausstellung in der Bibliothek der Ruhr-Universität Bochum gastieren. Erstmals werden dort dann auch Arbeiten aus meiner Feder zum Thema zu sehen sein.

holocaust-im-comic-ruhruni-bochum-2014

Jeweils aktuelle Informationen zu den ergänzenden Vorträgen etc. findet man unter www.holocaustimcomic-bochum
Der Eintritt ist, dank der freundlichen Unterstützung der Universitätsleitung, kostenlos!
Kuratiert wird die Ausstellung von Véronique Sina, M.A. und Nina Heindl (v.l.n.r.)

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