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8. März – Internationaler Frauentag

Die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin schlug 1910
beim II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen vor, jährlich einen Internationalen Frauentag zu begehen.
Ihre wichtigste Forderung zur europaweiten Demo am 18. März 1911:
das Wahlrecht für Frauen.
Die englische Post würdigt das dieses Jahr
mit einer eigenen Briefmarkenserie.

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4 Gedanken zu „8. März – Internationaler Frauentag“

  1. Das allgemeine Wahlrecht kam in England auch erst nach dem 1. Weltkrieg. Zuvor waren viele Männer nicht wahlberechtigt. Deren Vernachlässigung kümmerte die Suffragetten aber nicht. Vielmehr steckten sie während des Krieges männlichen Zivilisten weiße Federn ans Revers, um sie zu beschämen, weil sie nicht an der Front waren. Suffragetten begingen auch etliche Attentate und schändeten Bildwerke mit Säure.

    In Deutschland hatten Männer im Kaiserreich ab 25. Jahren das Wahlrecht, nachdem sie quasi ihre Dienstpflicht beim Militär hinter sich hatten. Dienende Soldaten hatten kein aktives aber ein passives Wahlrecht. Sozialhilfeempfänger hatten kein Wahlrecht. Da Frauen nicht zum Militär gezogen wurden, hatten sie auch kein Wahlrecht. Das änderte sich mit dem verlorenen Krieg.

    Der Weltfrauentag ist eine feministische Propagandaschau. Heute ist die Benachteiligung von Männern in der Gesellschaft weit größer als die der Frauen. Das beginnt beim Vaterschaftsrecht und hört bei der Gesundheitsfürsorge auf.

    Servus Matthias

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    1. Lieber Matthias,

      ich kenne deine Meinung und ich werde hier sicher nicht irgendwelche Straftaten der Suffragetten-Bewegung, oder irgendwelche absurden Gender-Wortklaubereien verteidigen.
      Aber es geht beim Weltfrauentag nicht nur um die Situation von Frauen in der westlichen Zivilisation. Es geht um die ganze Welt und da haben Frauen z.B. in Arabien, Afrika und Asien noch reichlich zu leiden.
      Ich habe z.B. zwei Jahre lang russische Frauen im Zeichnen unterrichtet und von denen Sachen gehört, da konnte man nur fassungslos den Kopf schütteln.
      Genau deshalb mache ich hier im Blog auf den Weltfrauentag aufmerksam. Mensch sein bedeutet zwei Teile zu haben – Mutter und Vater. Wir sind alle zweiteilig und beide Teile haben oder besser sollten die gleiche Achtung haben.

      Erstens, und zweitens liegt es an uns Männern die Benachteiligungen die wir heute in Deutschland z.B. bei Familiengerichten, in der Gesundheitsfürsorge etc. haben zu beseitigen. Das erreichen wir aber nicht in dem wir Weltfrauentage diskreditieren. Das erreichen wir nur, wenn wir Frauen die Augen öffnen können, wo es auch in der westlichen Männerwelt Ungerechtigkeiten gibt.

      Herzliche Grüsse,
      G.

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  2. Es wird sicher noch einige Generationen dauern, bis Frauen den Männern gleichgestellt sein werden. Danke für Deinen Artikel hier!
    LG Poldi

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  3. Die Wertigkeit ist nicht einmal formal erreicht und im Denken und Handeln wird es noch dauern…
    Fundamentale Ansichten über wie oder was helfen uns nicht, die Bereitschaft zur Diskussion ist wichtig.
    Danke dir für den Ansatz.
    Vieles ist im Wandel, alle sind berechtigt ihren Anteil zu erbringen.
    LG Kelly

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