Frühlingsanfang!

Ab heute – Frühling! Aber wo sind die ganzen Spatzen die früher der bandenmässigen Brösel-Schnorrerei fröhnten und zwitschernde Fröhlichkeit verbreiteten?

Na ja, dem Spatz geht es schlecht. Ganz schlecht. Seit 2016 wird er in Bayern in der Liste der gefährdeten Arten geführt. Vom aussterben bedroht.

Gründe dafür gibt’s viele. Unser Haussperling ernährt sich von Grassamen und Insekten. Beides findet er in Städten immer weniger. Und die industrielle Landwirtschaft der Monokultur-Bauern tut ihr übriges. Die manischen Rasenmäher lassen keine Wiese mehr zum blühen bringen.

Dazu kommt der Mangel an Brutplätzen. Die Spatzen benützen gerne Erker und Hohlräume an unseren Häusern zum nisten. Solche sind in der modernen Architektur nicht mehr vorgesehen.

Dem sollten wir Abhilfe schaffen.

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9 Kommentare

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9 Antworten zu “Frühlingsanfang!

  1. Darum schlagt Löcher in die Mauern und zerkrümmelt, wo ihr nur könnt, die Laiberl vom BigMac auf offener Straße.

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    • 🙂 Also ich tät eher vorschlagen, lasst die Wiesen länger wachsen, baut wieder Häuser die nicht aussehen wie Bauklötze und vor allem, hört auf mit der Förderung von Monokulturen in der Landwirtschaft.
      Letzeres steuern wir auch durch unser Konsumverhalten.

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  2. Siegfried Gärtner

    Dabei ist dem Viecherl ohnehin recht bald einmal eine „Unterkunft“ recht, lieber Gabriel, schade, dass es soweit kommt. Der Trend ist bei uns im urbanen Bereich Gott sei Dank nicht so zu bemerken.

    Am Land ist er strichweise angesiedelt und fühlt sich offensichtlich noch wohl. Bei uns in Aussee hat aber rundum die Kohlmeise das Sagen.

    Liebe Grüße donauaufwärts

    Sigi

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    • Bei euch in Österreich ist zum Glück die Landwirtschaft eine andere als bei uns. Das merke ich jedesmal wenn ich von Passau nach Linz fahre und die Donau überquere.
      Herzliche Grüsse nach Wien,
      G.

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  3. Die Schwalbe

    Ja und ich füg‘ da noch ’ne Lebensweisheit von Don Bosco (1815-1888)
    hinzu: „Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“ -Schloss Bubenburg in Fügen (Österreich)
    Liebe Grüße von der Schwalbe 🙂

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  4. Wir hatten bei uns (Laden und Zuhause) in der Nordheide jahrelang ganz viele wunderschöne Mehlschwalben. Diese kamen nach ihrer Winterpause immer fleißig wieder und bezogen ihre alten Nester oder bauten neue. Irgendwann haben die Spatzen ihre Nester entdeckt und diese schamlos übernommen. Sie haben einfach Gräser und Halme gesammelt und diese in die vorhandenen Bauten gestopft. Die Schwalben haben versucht, neue Nester zu bauen, doch die frechen Spatzen haben sie vertrieben. Nun sind es nur noch ein, zwei Paare, die jedes Jahr wiederkommen. Dennoch liebe ich diese frechen Spatzen. Es macht einfach Spaß ihnen zuzusehen. Gerade jetzt hatten wir eine große Pfütze auf dem Grundstück, wo man ihnen beim Baden zusehen konnte. 🙂

    Liebe Grüße von Sally

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    • Au weia – die Schwalben haben halt das „Problem“ das sie die meiste Zeit in der Luft leben. Da sind die bodenständigen Spatzen natürlich im Vorteil.

      Herzliche Grüsse,
      G.

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