Vom Apfelwein zum Calvados

Kollege Nettlbeck muss ja alles ausprobieren. Diesmal soll’s ein selbst gemachter Calvados werden. Am Wochenende wurde ordentlich Apfelmost mit Reinhefe versetzt, und selbiger blubbert jetzt dem Weinstadium entgegen. Sobald dieses erreicht ist, wird er in die Brennerei verfrachtet und zweimal sorgsam destilliert.

Nach zehn Jahren in einem alten Eichenfass (zwecks der Aromen) wird’s dann hoffentlich der vollmundige CALVADOS CHATEAUNEUF 2016.

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Am Wochenende gab es schon mal als Vorgeschmack einen wohlschmeckenden Quitten-Brand aus dem Nettlbeckschen Labor. Selbiger wurde während ausgiebiger Boule-Spiele verzwitschert. Ich habe keine Ahnung vom Boule, aber das wäre jetzt wieder eine ganz andere Geschichte. 🙂

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Vom Apfelwein zum Calvados

  1. Wunderschöne Schrift auf den Etiketten …

  2. vorratshaltung in fässern!
    ich hab meines wissens noch nie calvados getrunken, dafür den besten birnenbrand in reit im winkl und überlege nun – ob und was es heute beim schweinemarkt gibt…
    lg kelly

    • Obstbrände sind was feines. Wobei ich lieber die milden mag. Gelegentlich ein Gläschen ist wie Medizin. Der Nettlbecksche Quittenbrand war was ganz feines. Hab mir sagen lassen, dass aus Quitten ganz selten Brände gemacht werden, also auch eine kleine Rarität.

      Vorratshaltung hat der Herr Nettlbeck diesbezüglich nicht im Sinn (denk ich mir mal so). Er hat Spass an der Herstellung, also wenn alles optimal klappt und zu einem guten Resultat wird.

      Herzliche Grüsse,
      G.