Was macht den Unterschied?

Neulich hatte ich wieder mal eine Frage von so einem Heissluftverdampfer der sich Layouter und Grafik-Designer nennt weil er Photoshop und InDesign auf seiner Kiste bedienen kann. Die brezeln dann Drucksachen zusammen wo man sich fragt wie’s so was geben darf?!

Ja was is’n der Unterschied zwischen der Schrift Arial und der Helvetica? Woran siehst’n du des?
Nimm einen Fadenzähler und dann vergleich mal!
Was is’n a Fadenzähler???
Millionenfrage! Ruf deinen Experten an!
Pfsss, da is‘ doch gar kein Unterschied. Mir fällt nix auf.
Na dann ist’s ja gut.

unterschied-arial-helvetica

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8 Kommentare

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8 Antworten zu “Was macht den Unterschied?

  1. Danke dass Du Dir die Mühe gemacht hast dies Bildlich zu erklären ❗
    Ehrlich gesagt wusste ich das auch nicht, bzw. verwende meist ARIAL oder CALIBRI. Bei der man auch da “ Pfsss, da is’ doch gar kein Unterschied “ sagen könnte. Ist aber auch hier ein Unterschied 😉
    Herzlichen Gruß aus dem Wettermäßig trüben Wien 10
    Werner

    • Danke, aber ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, die Grafik mit dem Vergleich ist aus dem Graphik-Netz.
      Und was die Schrift-Unterschiede angeht – einem Laien nehm ich das auch nicht übel, aber wenn sich so ein Seifensieder schon Graphik-Designer nennt müsste er wenigstens die gröbsten Sachen gelernt haben.

      Herzliche Grüsse,
      G.

  2. Roland

    Die Mehrzahl meint, daß Schrift wie Schwammerl irgendwo rauswachst oder im Computer zusammengestopselt wird. Wenn du Minuskel, Majuskel, Cicero, Kapitälchen, Akzidenzsatz, Mikrotypographie, Grotesk, Ligaturen oder Renaissanceantiqua erwähnst, wird du doch von den Unbedarften gleich mit Flohmarkthändlern in eine Ecke gestellt. Daß Schrift angewandte Kunst ist weiß doch keine Sau.

    Roland

    • Wahre Worte werter Kollege. Ich soll mich nicht mehr aufregen hat meine Ärztin gemeint. Aber so dann und wann … muss ich’s halt bloggen. 😉

      G.

  3. Nein, nein, wenn sich keiner mehr für Schriften interessieren würde, wäre alles arial. Es ist eher so, dass viele keinen Cent für eine Schrift ausgeben wollen, weil ja alles zu klauen ist oder einem für nichts angedient wird.

    Das aber zeigt, dass alle die Diebe und Billigheimer durchaus einen Sinn für Schrift haben. Nur dass sie ihren Wert nicht anerkennen.

    Das andere Elend ist in der Tat, dass viele Grafiker und Webdesigner kein Gespür mehr für Schriften haben und gar erschröckliches zusammenpfuschen. Auch dies teilweise ein Ergebnis der Haltung Geiz ist geil. Denn wenn man nur noch einen Hunni für einen Flyer abdrücken will, sieht er eben aus, wie er aussieht.

    • Herr Doktor, selbst für einen Hunni kann man ordentliche Arbeit abliefern – wenn man von seinem Handwerk eine Ahnung hat! Nicht der Preis macht die Gestaltung sondern ästhetisches Empfinden und Feingefühl für Proportionen und vorher gelernt haben.
      Was heute vorherrscht ist der ‚Superstar‘ ohne Anstrengung, egal in welchem Bereich. Da liegt der Hund begraben.

      Nichts für ungut gell! 😉