Megapixel-Geschwurbel

Neulich hat sich der Sohn eines Freundes eine neue Digital-Kamera gekauft und damit herumgeprobt. Eine Wahnsinnsauflösung und dergleichen.
Wie wenn es früher so was nicht gegeben hätte.
Und man kann die Kamera sogar mit dem Handy auslösen. Voll cool.

Na ja, zu seiner Entschuldigung muss man sagen, der Bub ist halt schon mit dem ganzen Digital-Heckmeck aufgewachsen. Er kennt’s halt nicht anders.

Also zu meiner Zeit konnte man z.B. mit einer Hasselblad 1600 F genau so scharfe Fotos machen. Die allerersten Glasplatten-Kameras lieferten zum Teil noch detailreichere Schärfe.

Hier z.B. ein Foto aus den USA von 1959! Zum vergrössern einfach anklicken. Das nenne ich Schärfe. Wie viele Megapixel braucht es da heute? 😉

country-store-1959

Advertisements

4 Kommentare

Eingeordnet unter Dieses + Jenes

4 Antworten zu “Megapixel-Geschwurbel

  1. Wir haben uns im digitalen Zeitalter zunächst mal mit schlechterer Qualität arrangiert. Ich denke, das ist wirklich so. Gilt auch für Musik aus dem mp3 Player oder gar per Knopf im Ohr vom Handy *arrrgh*. Also wird erstmal versucht zu erreichen, was früher längst schon vorhanden war. Das nennt sich dann Fortschritt.
    Lieben Gruß
    Elke

    • Sehe ich auch so! Wobei ich das meiste von dem ganzen neuen Zeug nicht mitgemacht habe. Meine Lieblingsscheiben sind immer noch in Vinyl vorhanden. Klangqualität wie im Konzertsaal – kein hohles Geschrammel von bereinigten Neu-CDs. 😉

      Herzliche Grüsse,
      G.

  2. roland

    aber wenn’s im Hinternetz erscheint ist es immer Pixelgeschwurbel, was originales gibt’s da nicht. Originale gibt es nur im Original, das Hinternetz ist nur ein windiger Ersatz, nur lauter Nullen und Einser, die uns was vorgaukeln.
    Mit virtuellen Grüßen
    Nettlbeck

    • Also mit anderen Worten – was Gutes muss haptisch vorliegen! Alles andere sind digitale Vortäuschungen! Ganz meine Meinung Herr Doktor!
      Es grüsst virtuell zurück,
      G.