Internationale Kinderbuch-Themen

Ich weiss nicht woran es liegt, aber es gibt im internationalen Kinderbuch Themen die bei deutschsprachigen Verlagen nicht erscheinen.

Zum Beispiel ‚Plant a Kiss‘ von Amy Krouse Rosenthal (Texte) und Peter H. Reynolds (Illustrationen). Eine kleine Poesie in Gedichtform erschienen 2011. Kinder lieben Reime. Besonders wenn man sie ihnen vorliest. 😉

Es kommt mir so vor, dass das künstlerisch wertvolle deutschsprachige Kinderbuch immer irgendwie erdenschwer daherkommen muss.
Schwer is leicht wos! – sagt man bei uns in Bayern.

Aber vielleicht ändert sich das in Zukunft ja noch.
Pflanzt doch einfach mal einen Kuss und schaut was passiert! 🙂

plant-a-kiss

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7 Kommentare

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7 Antworten zu “Internationale Kinderbuch-Themen

  1. bezaubernd, ich mag es sehr.
    sofort dachte ich wieder an: weisst du eigentlich wie lieb ich dich hab…
    die hasenstory.
    oder – wer war das? geschichte mit dem maulwurf.
    gibt es eine liste der beliebtesten kinderbücher 😉 ?

    • Ich kenne einige Buchhändler die ‚Weisst Du eigentlich wie lieb ich dich habe?‘ hassen wie die sprichwörtliche Pest. Sie müssen es trotzdem im Laden stehen haben weil sie ja die Umsätze brauchen.
      LG
      G.

      • hm – grad aus feministischer sicht begrüsse ich die liebenswerten aussagen der männlichen hasen.
        meinetwegen kann auch conchita die hauptdarstellerin sein ;).
        hauptsache: LIEBE!
        😉 kelly

        • Der grosse Hase in ‚Weißt du eigentlich wie lieb ich dich habe‘ stellt einen Elternteil dar. Der grosse Hase kann Mutter oder Vater sein. Die Figuren sind geschlechtsneutral – der kleine Hase ist weder Mädchen noch Junge, sondern einfach nur klein. In der Geschichte wird eben genau nicht geschrieben, dass es der Papa ist, der den kleinen Hasen zu Bett bringt.

  2. Liebenswürdige Idee. Dass so etwas hierzulande kaum ein Verlag von sich aus verlegen würde, liegt an dem Irrsinn der Gender-Ideologie, die ein Mädchen in dieser Rolle nicht wahrnehmen und dulden möchte. – Vergnügen, Spass und Freude haben danach nur politisch korrekte fade Nocken.

    • Der Gender-Wahnsinn erinnert mich stellenweise immer mehr an die chinesische Kulturrevolution unter Mao. Da wurde flächendeckend gewachsene Kultur zerstört.
      LG
      G.

  3. Eine entzückende Geschichte.
    Lieben Gruß
    Lemmie