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Und was schenkt man sich selbst?

In meinem Fall natürlich ein frisch erschienenes Buch – die erste und bisher einzige Biografie über einen meiner Lieblings-Illustratoren Walter Trier.

Triers Titelbilder für z. B. Erich Kästner kennen Millionen, über den Menschen Walter Trier selbst weiss man wenig. Die Kunsthistorikerin Antje Neuner-Warthorst hat das jetzt gründlich geändert und alles zusammen getragen was es zu Walter Trier aufzufinden gab.

Walter-Trier-01

Hier passend zum Jahreswechsel eine wenig bekannte Zeichnung von Walter Trier – die Neujahrs-Turmbläser von 1951.

Walter-Trier-02

Diese Illustration ist vermutlich eine der letzten Werke von Walter Trier. Er verstarb im Sommer ’51 und die Turmbläser erschienen posthum im Dezember als Weihnachts-Titelbild der damaligen Illustrierten ‚HEUTE‘.

Korrigierende Ergänzung: Genau das was ich hier zu den Turmbläsern vermutet habe, ist nicht richtig. Aus berufenem Munde kam in den Kommentaren folgender Hinweis: «Was die Turmbläser anbetrifft, so war das ursprünglich eine Weihnachtskarte von Trier, die zum Zeitschriftencover umgemodelt wurde – und die stammt von 1946.» Danke für die Info!

Was man sich für die Zukunft nur wünschen kann, ist ein oppulenter Bildband, der eine möglichst grosse Auswahl von Walter Triers Arbeiten versammelt.

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13 Gedanken zu „Und was schenkt man sich selbst?“

    1. Man sollte nur solche Sachen verschenken, die man am liebsten selber behalten würde 😉 dann liegt man meistens richtig, oder?

      Herzliche Grüsse,
      G.

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  1. moin gabriel,
    gab es zu dem emil auch den struppi-hund?
    da muss ich doch schnell bei tante besserwisser nachschauen, macht mich kribbelig wenn ich etwas nur schwach erinnere…
    by

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    1. Genau – bei ‚Emil und die Detektive‘ gab es keinen Hund als Nebenfigur. Aber bei allen Kinder-Krimis von der Blyton sind immer Hunde mit dabei!

      Herzlichst,
      G.

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  2. verehrter gabriel,
    wegen eines bildbandes mit bildern von trier versuche es doch mal mit dem hannoveraner ausstellungskatalog von 2006, der zu einem durchaus ertraeglichen preis immer noch im buchhandel erhaeltlich ist.
    was die turmblaeser anbetrifft, so war das urspruenglich eine weihnachtskarte von trier – die zum zeitschriftencover umgemodelt wurde – und die stammt (leider) von 1946.
    schoene gruesse von „madame schlaumeier“ bzw. „tante besserwisser“!?

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    1. Liebe Madame Schlaumeier,

      erstmal ganz grosses Lob zum Buch – ich bin erst zur Hälfte durch, aber von jeder neuen Seite begeistert.
      Und vielen Dank für den Tip mit dem Ausstellungskatalog plus den Hinweis zu den Turmbläsern! Madame, Sie sind eben die Expertin, ich nur der Fan.

      Herzlichst,
      G.

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      1. nur keine falsche bescheidenheit!
        was waere trier ohne „fans“ und ein autor ohne leser???!!!
        nix – also!
        dennoch – trotz aller ironie und spaessle: aufrichtiger dank fuer’s lob!

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        1. Nichts zu danken –
          wirklich ausgezeichnete Arbeit!
          Und im Eintrag hab ich grade eben die Hinweise zu den Turmbläsern korrigiert!

          Herzlichst,
          G.

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Kommentare sind geschlossen.