Fix+Foxi-Sommerheft 1966

Wenn die Sonne so runterbratzelt wie derzeit, fallen mir manchmal die Sommerferien meiner Kindheit ein. In meiner Erinnerung sind sie immer heiß, voller kleiner Abenteuer auf dem Land und pfundweise Steckerl-Eis was man verzwickt.

Und in keiner dieser Sommerferien durfte das Fix+Foxi-Sommerheftl fehlen. Ich hab die Dinger schon längst nicht mehr, aber ein Freund von mir hat sie seit seiner Kindheit aufgehoben.

Eines von 1966 hab ich mir jetzt von ihm ausgeliehen, weil es mir in besonderer Erinnerung geblieben ist. Die Cover-Zeichnung dafür stammte von Florian Julino, dessen Strich ich immer sehr mochte.

Für die grauenhaften Farben des Titels kann er allerdings nichts. Entgleisungen wie lila farbene Delphine mit rosa Backen gingen auf’s Konto der Franzis-Druckerei in München. Manchmal hatte man als Kind das Gefühl, dass man das selbst viel besser hätte ausmalen können.

Fix+Foxi-Sommerheft-1966

Wie das Leben so spielt, hab ich Jahrzehnte später mit Florian an diversen Projekten zusammen gearbeitet und wir sind Freunde geworden.
Alles hängt irgendwie mit allem zusammen.

Die Fix+Foxi-Hefte gibt es heute nicht mehr. Diverse Versuche die Serie für die Kinder von heute wieder an die Kioske zu bringen, scheiterten mangels kindlichen Käufern immer wieder.

Ich denke, die Fix+Foxi-Familie und ihre Geschichten waren zu sehr Produkte ihrer Zeit, der späten 50er und 60er Jahre. Diese Zeiten sind eben vorbei. Also behalten wir sie einfach in guter Erinnerung – so wie hier in einer Zeichnung von Florian aus dem Jahr 2006.

FF-Zeichnung-2006

© Fix+Foxi-Abbildungen 1966 + 2006 by Kauka-Promedia

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Fix+Foxi-Sommerheft 1966

  1. Den ‘Herr der Ringe’ sah ich nicht, dafür las ich etliche Fix und Foxi Hefterln, das waren eben noch Zeiten 😉
    Herzlichen Gruß
    Werner

  2. moin gabriel,
    – lange denkpause – wo bekamen wir die fix und foxihefte her und wie haben wir kinder sie finanziert? an die groschen(liebes)romane vom kaufmann im ort erinnere ich mich, weil der kauf verboten war. der einzige buchhändler war in der 12km entfernten kreisstadt (jetzt mein wohnort) in der es nun zwei gut geführte buchläden gibt und hefte in jedem supermarkt.
    wo und wie wird beim nächsten treffen nachgefragt…
    allerdings nur gelesen, formen und farben haben mich nicht interessiert, ich erinnere mich zumindestens nicht.
    lg kelly

    • Uns hat ab und zu der Großvater was beigesteuert 😉

      • Verwandte mit Spendierhosen waren immer gut.
        Und durch bezahlte Hilfsdienste konnten man sich als Kind auch noch was erwerben.
        Da waren einem die selbst gekauften Sachen viel wertvoller, weil man wusste was man dafür geleistet hatte.