Comics im Geschichts-Unterricht

Immer wieder nett, wenn man als Comic-Zeichner mit seinen Arbeiten in einem wissenschaftlichen Werk als positives Beispiel abgedruckt wird.
So geschehen in diesem neuem Band ‚Geschichtsdidaktik – Eine Theorie für die Praxis‘ von Hans-Jürgen Pandel.

Wochenschau-Verlag, 1. Auflage 2013, 478 Seiten mit 59 Abbildungen
ISBN 978-3-89974670-9

Geschichtsdidaktik-Hans-Juergen-Pandel

Am Beispiel des Sklavenaufstandes von Spartakus (73 v. Chr.) zeigt Pandel verschiedene Präsentationsformen für den Geschichtsunterricht auf.
Unter anderem neben Jugendbuch, Hörspiel oder Historienfilm auch die Comic-Form. Die Abbildung dazu stammt aus einer Comic-Geschichte der Sklaverei, die ich zusammen mit dem Autor Wolfgang Wimmer für die Reihe ‚Quer-Comic‘ bei Rowohlt-Rotfuchs realisiert hatte. Diesen Quer-Comic-Band gibt es allerdings nur noch antiquarisch zu kaufen.

Quer-Comic-Sklaven-Gabriel-Nemeth

Der Historiker Hans-Jürgen Pandel ist emeritierter Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. ‚Geschichtsdidaktik‘ richtet sich sowohl an Studenten und Referendare als auch an Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Ausbildung schon abgeschlossen haben und bietet einen fundierten Überblick über die geschichtsdidaktische Diskussion aus heutiger Perspektive.

Advertisements

4 Kommentare

Eingeordnet unter Dieses + Jenes

4 Antworten zu “Comics im Geschichts-Unterricht

  1. Lieber Gabriel,
    da gratuliere ich Dir sehr herzlich.
    Lieben Gruß
    Lemmie

  2. Danke und herzliche Grüsse nach Vienna!

  3. Diana

    Es gibt leider viel zu wenig gute Comics die sich
    im Geschichtsunterricht tatsächlich einsetzen lassen.

    Mit Asterix lässt sich ein gewisser Bereich per Comic
    vermitteln, dann vielleicht noch der Bereich Holocaust,
    aber danach wird es schon sehr dünn.

    Mit den Graphic-Novells kommt jetzt sein ein paar Jahren
    neues dazu, aber da muss man auch schon sehr genau sieben.

  4. Hi Diana!
    Da kann ich dir nur recht geben. Woran das liegt kann ich schwer beurteilen. Nachfrage regelt das Angebot. Ich denke Comics werden an Schulen viel zu wenig eingesetzt.
    Vielleicht liegt es an der Lese-Kompetenz der Schüler. Um Comics zu verstehen, muss man lesen können. Da ist es für die Lehrkraft leichter das Medium Film einzusetzen.
    Filme versteht jeder auf Anhieb, dazu muss man nichts lesen.
    Gruss,
    G.