Malerei als Hobby

Weil ich’s grade auf dem Schirm habe, drei unmassgebliche Tipps für beginnende Hobby-MalerInnen:

– Günstige Künstlermaterialien findet man in den Filialen der Firma Boesner auch Online unter http://www.boesner.com/
Dort kaufen so ziemlich alle Illustratoren die ich kenne. Boesner hat z. B. einige Materialen der tschechischen Traditionsfirma KOH-I-NOOR im Programm, die bei gleicher oder sogar besserer Qualität günstiger sind als unsere Hersteller. Z. B. Polychromo-Buntstifte, die man reichlich braucht und entsprechend ins Geld gehen sind von KOH-I-NOOR bestens!

– Leinwände und Keilrahmen sind teuer und schwer zu bemalen. Muss man aber gar nicht. Geht auf dickem Karton viel besser (weil nicht so nachgiebig wie Leinwand) und Karton ist wesentlich billiger oder umsonst.
Ganz prima zu bemalen sind auch Sperrholzplatten, z. B. aus dem Baumarkt.
Sowohl Karton als auch Sperrholz sollte man vorher natürlich ordentlich mit Weiss grundieren. Grundierungen gibt’s fertig bei Boesner.

– Die meisten Hobby-Maler fangen mit grossen Leinwänden an und entgleisen dann in der Gesamtkomposition. Besser ist es, mit kleinen Formaten auf Karton u. ä. zu beginnen um ein Gefühl für die harmonische Gesamtkomposition zu bekommen. Auch Gefühl für das Werkzeug mit dem man arbeitet.
Und am besten beginnt man mit einfachen Formen und nicht zu vielen Details. Zum Beispiel eine Abendstimmung am Flussufer einfangen …

Ach so, vielleicht auch noch wichtig – ein eigener Stil entsteht nicht, in dem man anfängt wie Bob Rotz zu pinseln. 🙂

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14 Kommentare

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14 Antworten zu “Malerei als Hobby

  1. Lieber Gabriel!
    So gerne würde ich malen, wenn ich es könnte. Ich schaffe ja maximal ein mordernes Gemälde, aber auch da bin ich mir nicht sicher 😉
    Lieben Gruß
    Lemmie

    • Liebe Lemmie – jede/r kann malen. Es kommt immer darauf an, was dir Spass macht. Zum Beispiel sind auch Stoffmuster gemalt oder gezeichnet.
      Herzliche Grüße,
      G.

  2. Lieber Gabriel,
    da gilt wohl das Wort vom Nestroy: „Wenn man´s kann ist´s keine Kunst; und wenn man´s nicht kann – erst recht nicht“
    Ich bewundere die Leute, die mit Pinsel oder Feder Eindrücke festhalten können.
    Liebe Grüße
    Sigi

    • Lieber Sigi – ‚Be’wunderung ist immer gut! 😉
      Und eh war der Nestroy ein treffender und Guter!
      Herzliche Grüße,
      G.

  3. moin gabriel,
    gestern bereits verlinkt und bei bedarf wird im internet bestellt.
    jetzt ist das licht nicht so optimal, farbsicher um nicht zu sagen farbendumm, bin ich auch. doch bringt es freude.
    in der schulaula meiner söhne hängt angeblich eines meiner bilder *grins* mit dem falschen zeichen.
    mit der gut gewählten grösse der malunterlage geb ich dir absolut recht, bei meinem hortensienbild ist zuviel hintergrund.
    ich lerne…

    • Moin Kelly – Farbendumm gibt es ja schon mal gleich gar nicht, denn wenn der Reiter blau ist, ist er der blaue Reiter!
      Viel Spass weiterhin!
      Herzliche Grüße,
      G.

      • kommentar zum kommentar ;):
        zahlen erkennen in einem test beim augenarzt besagte, nicht farbenblind aber -dumm.
        heute: ankunft einer karte mit einem gruss vom spitzberg,
        einfach klasse!
        lg kelly

        • Hab ich ja noch nie gehört, den Begriff ‚farbendumm‘. Aber beim freien malen ist das völlig egal. Es muss dir gefallen und fertig!
          Herzliche Grüße,
          G.

  4. Also, da muss ich auch meinen Senf dazugeben, abgesehen von der Bewunderung für deine Malkünste kann ich Boesner auch gerne weiterempfehlen für künstlerische Materialien aller Art, so bin ich als alte Keramiktante auch vom Ton und Zubehör-Angebot begeistert und schätze den Versand !
    Liebe Grüsse

  5. Also Gabriel 🙂
    Das Bild gefällt mir ! Und das is nicht nur so dahergesagt!
    Gruß aus Wien 10 🙂

    • Danke für’s Lob, Werner, aber ich denke das kann eigentlich jeder.
      Man muss sich nur trauen es zu machen.

      Für mich sind das Freiübungen, wo ich nicht in ein Korsett von Vorgaben für einen bestimmten Auftrag gespannt bin.
      Einfach aus Spass und Lust an der Farbe, an Landschaften, an Stimmungen, was auch immer. Es ist entspannend.

      Ich mach solche Sachen auf Karton in Postkartengrösse und verschicke sie dann als Grüsse an Freunde. Die hängen die Karten dann meist in ihre Toilette, in Sichthöhe, weil man da genügend Zeit hat bei den Sitzungen drüber zu meditieren.
      🙂

      Herzliche Grüße,
      G.

  6. Wennst ma ane schickst kaun i a meditieren 😉