Apachen

Dieses Jahr ist ja quasi doppeltes Karl-May-Jahr. Sein 170. Geburtstag (1842) sowie 100. Todestag (1912) jähren sich.

Als Kind habe ich keines seiner Bücher zu Ende gelesen. Weiss nicht mehr woran es lag. Ist mir damals auch mit Coopers ‚Lederstrumpf‘ so gegangen. Mit ‚Schatz im Silbersee‘ hab ich x-mal angefangen, bin aber nie zum Schatz vorgedrungen.
🙂
Lief mir damals einfach nicht ins Köpfchen. Ich war lieber mit Jack London unterwegs. Seine ‚Abenteuer des Schienenstrangs‘ oder ‚Wolfsblut‘ sowie ‚Seewolf‘. Auch wenn ich beim Cowboy- und Indianer-Spiel immer lieber Indianer war.

Karl May hab ich erst als Erwachsener gelesen, als es die unverfälschten Ausgaben seiner Romane wieder in Neuauflagen gab. Warum May sich die Apachen als Helden seiner Geschichten aussuchte, ist meines Wissens bis heute nicht geklärt. Wie auch immer, May hat Generationen mit seinen Geschichten beeinflusst.

In meiner Studentenbude hatte ich lange Zeit dieses Bild an der Wand hängen. Eine Apachen-Frau, ca. 1906 aufgenommen, mit ihren Schilfgeflecht-Körben. Das Beeindruckendste für mich – ihr Gesicht mit den Tränen-Tätowierungen. Ein Gesicht das Geschichte spricht.

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4 Antworten zu Apachen

  1. werner schreibt:

    Grüß Dich Gabriel,
    Karl May Bücher las ich auch viele, genauso einiges von Jack London. War eine schöne Zeit damals 😉
    Beim unteren Bild könnte man meinen die Tränen rinnen in den Mund hoch?
    Herzlichen Gruß
    Werner

  2. Gabriel schreibt:

    Ein Symbol für das Sprechen. Die Tränen, der Schmerz sollen einen zum sprechen bringen.

    HG!

  3. Wienermaedel schreibt:

    So verschieden ist es, Karl May war der Wegbegleiter meiner Kindheit.
    Die Tätowierung und deine Deutung ist interessant.
    LG

  4. Gabriel schreibt:

    Keine Deutung von mir, das hab ich mal irgendwo gelesen über die Tatoos von Indianern.

    LG!

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