‚Pinnegars Garten‘

Es gibt ja so Tage, da ist man einfach betrübt. In Niederbayern sagt man sich dann ‚Huift ja nix!‘ und versucht sich aus den Widrigkeiten des Lehms wieder heraus zu wurschteln.
Hilfreich dabei immer prima Musik sowie gute Lektüre!

Herbert ‚Bert‘ Pinnegar hat es von Anfang an nicht leicht. Als Baby wird er einfach vor der Haustüre des Kuhhirten Pinnegar abgelegt. Aber Frau Pinnegar wird ihm eine gute Mutter. Früh entdeckt Bert die Liebe zu Pflanzen, zum Glück von seiner Lehrerin in der Dorfschule gefördert und macht seinen Weg zum Obergärtner in einem Herrenhaus. Wenn man beharrlich an etwas dranbleibt erreicht man, auch als Findelkind, quasi alles.

Der Roman spielt im wesentlichen vor dem 1. bis zum 2. Weltkrieg und ist durchsetzt mit skurillen Charakteren und dem dazugehörigen schrägen, englischen Humor. Auf keiner der Buchseiten kommt schlechte Laune auf. Die Story ist das Resümee des Lebens von Reginald Arkell, ca. 9 Jahre vor seinem Tod geschrieben.

Arkell (1882-1959) war eigentlich Texter für Theater sowie Musicals und in Ol‘ Britannia ist sein Buch unter dem Titel ‚ Old Herbaceous – A novel of the garden‘ seit der Erstausgabe 1950 ein Dauerseller.
Bei uns kennt die Novelle (zu Unrecht) kaum einer.

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “‚Pinnegars Garten‘

  1. Lieber Gabriel!
    Ich gehe gerne zu Bücherflohmärkten. Da habe ich schon ganz besondere Bücher für mich gefunden.
    Lieben Gruß
    Lemmie

    • Gabriel

      Stell doch einfach mal ein paar in deinem Blog vor!
      Da kann man dann mit-entdecken!

      LG