Als Zeichner in China

Trickfilm-Zeichner sind die Wanderarbeiter unserer Branche. Wo es die Arbeit gibt, müssen sie hin. Die Mädels und Jungs kommen auf die Tour in Gegenden, zu denen normaler Zutritt stellenweise verboten ist. Nordkorea oder China beispielsweise.

Der franko-kanadische Zeichner Guy Delisle war Ende der 90er Jahre für drei Monate in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shenzhen, um dort eine französische Trickfilmproduktion zu überwachen. Nach Shenzhen fährt man als Tourist eigentlich nicht.

Seine Eindrücke über das Land und die Menschen hat er zeichnerisch im Band SHENZHEN verarbeitet. Ist grade in der Graphic Novel – Reihe der Süddeutschen Zeitung erschienen und kann ich nur empfehlen.
Man erfährt mehr, als in jedem konventionellen Reiseführer!

Ein für Europäer heikles Thema wollen wir hier doch gleich mal anschneiden …

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2 Antworten zu Als Zeichner in China

  1. Lemmie schreibt:

    Ich weiß nicht, welche Art von Fleisch wir zuhause in der Nachkriegszeit zu essen bekamen.
    Lieben Gruß
    Lemmie

  2. Gabriel schreibt:

    Liebe Lemmie – wird wohl gewilderter Feldhase, oder Stall-Kaninchen aber auch Pferdefleisch gewesen sein.
    Mein Vater hatte auch noch Stall-Kaninchen.
    Hab bis jetzt nirgendwo aus der Nachkriegsgeneration gehört, dass sie sich damals auch an Hunden vergriffen hätten.

    LG!

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